Titel:[40401] Cos-B
Beschreibung: Der Cos-B-Satellit hat das erste Bild der galaktischen Ebene in Gammastrahlen geliefert. Viele der neu entdeckten Objekten konnten nicht mit bekannten Objekten aus anderen Wellenlängenbereichen zur Deckung gebracht werden. Am besten waren der Vela-Pulsar, der Krebsnebel, Geminga, eine Quelle im Schwan und die Kontinuumsstrahlung Richtung galaktisches Zentrum zu identifizieren. Die Astronomen bekamen erstmals einen Einblick in die komplexeren Prozesse in der Milchstraße.
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Bildnachweis: NASA

Titel:[40402] Vela 5B
Beschreibung: Vela 5B war ein bemerkenswerter Satellit. Er war von den USA gestartet worden, um militärische Tests zu überwachen. Er war ein ganz simples Instrument, das nur Signale zu registrieren hatte und hatte praktisch keine Abbildungsfähigkeit. Es entdeckte viele Quellen, nicht auf der Erde - aber im fernen Weltraum. Die Beobachtungen wurde lange Zeit geheim gehalten. Erst als Astronomen mit speziellen Gammastrahlensatelliten nach ähnlichen Ausbrüchen von Gammastrahlen blickten, wurden die Daten veröffentlicht. Sie hatten - unwissend - die Gamma Ray Bursts entdeckt, bis heute eines der größten Rätsel der Astronomie.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:[40403] Compton Gamma-Ray Observatory
Beschreibung: Das Compton Gamma-Ray Observatory war 1991 als eine der "Cornerstone Missions" der NASA gestartet worden. Im Juni 2000 hat die NASA den Satelliten abstürzen lassen. Er hatte vier Instrumente: EGRET (Energetic Gamma Ray Experiment), OSSE (Orientated Scintillation Spectrometer Experiment), COMPTEL (Compton Telescope) und BATSE (Burst and Transient Source Experiment). Alle Instrumente erbrachten große Erfolge. So wurde die Verteilung der Materie in der galaktischen Ebene kartiert, Bilder des ganzen Himmels aufgenommen und 2.500 Gamma Ray Bursts entdeckt.
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Bildnachweis: NASA

Titel:[40404] Integral
Beschreibung: Das International Gamma Ray Astrophysical Laboratory ist eine ESA-Mission, die im Herbst 2002 starten soll. Sie ist als Nachfolger des Compton Gamma Ray Observatory konzipiert. Integral enthält vier Instrumente - erstmals kommen bei einer großen Mission eine kodierte Maske und solid state detectors zum Einsatz
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Bildnachweis: NASA

Titel:[40101] Arecibo-Radioteleskop
Beschreibung: Das Arecibo-Radioteleskop füllt ein großes natürliches Tal in Puerto Rico. Es ist das größte Radioteleskop der Welt mit einem Durchmesser von knapp über 300 m. Die Schüssel kann nicht bewegt werden - allerdings kann man den Empfänger bewegen, so daß das Teleskop auch Objekte länger verfolgen kann.
Copyright:(c) Arecibo Observatory
Bildnachweis: Arecibo Observatory

Titel:[40102] Effelsberg-Radioteleskop
Beschreibung: Das Radioteleskop in Effelsberg, 1969 aus Mitteln der Stiftung Volkswagenwerk gebaut, ist mit 100 Metern Durchmesser das größte komplett bewegliche Radioteleskop der Welt - zusammen mit einem neuen Teleskop in Virginia.
Copyright:(c) Max-Planck-Institut für Radioastronomie
Bildnachweis: Max-Planck-Institut für Radioastronomie

Titel:[40103] Very Large Array
Beschreibung: Das Very Large Array im US-Bundesstaat New Mexico ist ein Radioteleskop, das aus 27 identischen 25-Meter-Radioschüsseln besteht, die auf Eisenbahnschienen "Y"-förmig angeordnet sind. Um die Anordnung des Instruments zu ändern, verschiebt man die einzelnen Antennen entlang der Schienen. Die Signale der einzelnen Schüsseln werden vereint.
Copyright:(c) National Radio Astronomy Observatory
Bildnachweis: National Radio Astronomy Observatory

Titel:[40301] ROSAT
Beschreibung: ROSAT (Röntgensatellit) war 1990 gestartet worden, um den Himmel im Röntgenlicht zu überwachen. Er war sehr viel besser als seine Vorgänger und ein wahrer Durchbruch für die Röntgenastronomie weltweit. Das Instrument wurde von drei Solarzellenflächen mit maximal 1 kW Strom versorgt. Die wissenschaftliche Nutzlast bestand aus zwei Instrumenten: Röntgenteleskop und Weitwinkelkamera. Das Röntgenteleskop hatte zwei Instrumente: Einen positionsempfindlichen Proportionalzähler, mit dem man messen konnte, wo sich die Quelle am Himmel befindet und ein hochaufgelöstes Abbildungssystem, mit dem man Energie der Quelle gemessen hat. Mit der Weitwinkelkamera wurde die Ausrichtung des Satelliten bestimmt. ROSAT ist im Februar 1999 abgschaltet worden.
Copyright:(c) Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE)
Bildnachweis: Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE)

Titel:[40302] Chandra im Flug
Beschreibung: Eine künstlerische Darstellung, wie der Röntgensatellit Chandra vor der Röntgenquelle Centaurus A entlang fliegt. Ganz links vom Teleskop ist die wissenschaftliche Nutzlast. Sie befindet sich an einem Ende der ganzen Serie von raffinierten Spiegeln, mit denen Röntgenstrahlung fokussiert wird. Die Öffnung befindet sich unter der Schattenklappe, mit der Sonnenlicht abgeblockt wird.
Copyright:(c) CXC
Bildnachweis: CXC

Titel:[40303] Chandra beim Aussetzen
Beschreibung: Das Chandra-Röntgenteleskop, benannt nach dem großen Astrophysiker Subrahmanyan Chandrasekhar, ist am 23. Juli 1999 vom Space Shuttle ausgesetzt worden. Dieses Bild zeigt Chandra kurz nach dem Aussetzen. Die Sonnenzellenflächen müssen noch ausgeklappt werden. Die Instrumentenkammer kann man unten im Bild sehen - auch die Ränder des Spiegelbereichs sind gerade noch zu sehen. Oben ist das eigentliche Satellitenmodul im Sonnenlicht zu sehen. Chandra ist die dritte der so genannten "Cornerstone Missions" der NASA. Die beiden anderen waren das Hubble-Weltraumteleskop und das Compton Gamma Ray Observatory.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/CXC/SAO

Titel:[40304] XMM-Newton in der Umlaufbahn
Beschreibung: XMM-Newton war im Dezember 1999 gestartet worden und ist das Chandra entsprechende Projekt der europäischen Weltraumagentur ESA. Es ist der größte jemals in Deutschland gebaute wissenschaftliche Satellit. Der Satellit besteht aus drei Sets ineinander verschachtelter Spiegel, mit denen das Röntgenlicht nach unten auf die Instrumente fokussiert wird. Das Licht fällt durch die drei gelben Öffnungen in der Bildmitte. Der Satellit hat eine abbildende Kamera, ein Spektrometer und eine optische/UV-Kamera, um den Himmel gleichzeitig bei diesen Wellenlängen beobachten zu können. Dieses Kamera hat nur 30 cm Durchmesser - was einem 4-m-Teleskop auf der Erde entspricht. XMM kann mehr Röntgenquellen am Tag beobachten, als UHURU, einer der ersten Röntgensatelliten, in seiner dreijährigen Mission.
Copyright:(c) ESA
Bildnachweis: ESA

Titel:[40201] Mauna Kea
Beschreibung: Mauna Kea gehört zu den besten Beobachtungsstandorten der Welt. In einer Höhe von 4.200 m können die Teleskope Messungen im Bereich des sichtbaren Lichts, bei Infrarot- und Sub-Millimeter-Wellen machen. Dieser Standort wird seit 1970 genutzt. Die neusten Teleskope auf dem Berg sind die beiden Keck-Teleskope sowie das Subaru-Teleskop und das nördliche der beiden Gemini-Teleskope.
Copyright:(c) Gemini Collaboration
Bildnachweis: Gemini Collaboration

Titel:[40202] Kuppel von Gemini-Nord
Beschreibung: Das Gemini-Projekt ist eine internationale Zusammenarbeit, um zwei Teleskope mit 8,1 m Spiegeldurchmesser zu bauen, die mit modernster Technik hervorragend hinaus ins All blicken können. Das eine Teleskop steht auf Mauna Kea in Hawaii, das andere auf Cerro Pachon in Chile. Zusammen haben die Teleskope den ganzen Kosmos im Blick - den Nord- und den Südhimmel. Die Teleskop können noch die Scheinwerfer eines 4.800 km entfernten Autos trennen. Diese lang belichtete Aufnahme zeigt die Kuppel von Gemini-Nord mit Sternspuren: Die Sternspuren zeigen, wie sich die Sterne am Himmel scheinbar bewegen.
Copyright:(c) Richard Wainscoat
Bildnachweis: Richard Wainscoat

Titel:[40203] Teleskop Gemini-Nord
Beschreibung: Dieses Bild zeigt die Struktur des Gemini-Nord-Teleskops mit dem eingebauten Hauptspiegel und der geöffneten Spiegelabdeckung. Der Spiegel wurde sehr aufwendig poliert und ist in fast der perfekten Form. Das Teleskop mit 8,1 m Spiegeldurchmesser nutzt eine Kombination aus aktiver und adaptiver Optik. Die aktive Optik ändert die Form des Hauptspiegels, der unter seinem eigenen Gewicht leichte Verbiegungen erfährt. 120 Stellmotoren sind hinter dem Spiegel montiert und können ihn bis auf 1/10.000 der Dicke eines menschlichen Haars genau einstellen, damit das Sternlicht stets perfekt fokussiert ist. Adaptive Optik korrigiert zudem die Luftunruhe.
Copyright:(c) Gemini Observatory
Bildnachweis: Gemini Observatory

Titel:[40204] Gemini-Süd
Beschreibung: Das Gemini-Projekt ist eine internationale Zusammenarbeit, um zwei Teleskope mit 8,1 m Spiegeldurchmesser zu bauen, die mit modernster Technik hervorragend hinaus ins All blicken können. Das eine Teleskop steht auf Mauna Kea in Hawaii, das andere auf Cerro Pachon in Chile.
Copyright:(c) Keith Raybould
Bildnachweis: Keith Raybould

Titel:[40205] Paranal - der Standort des Very Large Telescope
Beschreibung: Das Very Large Telescope (VLT) ist ein Verbund von vier 8,2-m-Teleskopen am Paranal-Observatorium in Chile. Die Lichtsammelleistung der vier Instrumente entspricht einem einzigen Spiegel von 16 Metern Durchmesser. Die Teleskope haben Mapuche-Namen (ein Volk im Süden Chiles) mit einem himmlischen Bezug: Antu, Kueyen, Melipal und Yepun. Antu, das erste Teleskop, das 1998 in Betrieb ging, heißt Sonne. Kueyen, das zweite Teleskop, bedeutet Mond. Melipal, das auch bereits im Betrieb ist, heißt Kreuz des Südens. Yepun, das bereits im Testbetrieb ist, heißt Venus. Auf diesem Bild ist Yepun vorne zu sehen. Im Hintergrund von links nach rechts: Antu, Kueyen und Melipal. Am linken Bildrand werden bald zwei kleinere 1,8-m-Teleskope aufgebaut, die zum Interferometer gehören. Das VLT ist das leistungsfähigste Instrument weltweit.
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: ESO PR Photo 43a/99

Titel:[40206] VLT-Teleskop
Beschreibung: Das letzte VLT-Teleskop, Yepun, in der Kuppel. In diesem Bild ist noch eine Ersatz-Spiegelzelle eingebaut - inzwischen sitzt die richtige Spiegelzelle am Teleskop. An der blauen Struktur werden astronomische Instrumente befestigt
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: ESO PR Photo 43c/99