Titel:Das Sonnensystem
Beschreibung: Am 14. Februar 1990 hat Voyager 1 aus großer Entfernung einen Blick zurück geworfen und diese dramatische Aufnahme des Sonnensystems gemacht. Die Sonne steht in der Mitte des Bildes - noch immer 8 Millionen Mal heller leuchtend als der hellste Stern am Nachthimmel, Sirius. Dann bedurfte es eines Mosaiks aus 60 Aufnahmen, um die gesamte Strecke von der Sonne hinaus zu Neptun abzudecken. Die kleinen Extrabilder zeigen die Planeten viele Male vergrößert. Venus und Erde bleiben auch dann kleine Lichtpunkte, Jupiter und Saturn sind dagegen gerade aufgelöst und Uranus und Neptun erscheinen durch die leicht wackelnde Kamera während der langen Belichtung verzerrt.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:Raumsonde Voyager
Beschreibung: Die Ende der 70er Jahre gestarteten Voyager-Sonden haben die äußeren Planeten des Sonnensystems erforscht. Die Sonden waren vollgepackt mit Instrumenten, um so viel wie möglich über die besuchten Planeten und Monde zu erfahren. Im Zentrum befindet sich die 3,7-Meter-Antenne (damals die größte je gestartete), über die die Daten zur Erde gefunkt werden. Die Instrumente befinden sich alle am Ende des 2,3 m langen Auslegers, um Störungen durch die Strahlung der Radioisotopenbatterien zu verhindern. Beide Voyager-Sonden tragen eine Scheibe, die unsere Position im Sonnensystem zeigt und "Geräusche von der Erde" enthält.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:Voyager-Flugbahn
Beschreibung: Die Ende der 70er-Jahre gestarteten Voyager-Sonden haben die äußeren Planeten des Sonnensystems erforscht. Voyager 2 war wegen der geplanten Besuche bei Uranus und Neptun zuerst gestartet worden. Beide Raumsonden hatten eine Lebenserwartung von nur vier Jahren - mehr als 20 Jahre später arbeiten beide noch immer und senden Daten aus den Außenbereichen des Sonnensystems. Die ursprünglichen Pläne sahen auch einen Vorbeiflug an Pluto vor, doch durch Verzögerungen im Projekt wurde das Startfenster dafür verpaßt.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:Raumsonde Galileo
Beschreibung: Galileo wurde gestartet, um nach den Voyager-Missionen das Jupiter-System genauer zu erforschen. Die Raumsonde bestand aus zwei Teilen - aus der Hauptsonde und einer kleinen Tochterkapsel, die in die Jupiter-Atmosphäre abgeworfen wurde. Start, Flug und die Umrundung der Jupitermonde haben nahezu perfekt geklappt. Die einzige große Panne der Galileo-Mission war das gescheiterte Aufklappen der Hauptantenne, was zu einer viel geringeren Datenübertragungsrate zur Erde führte.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:Galileo-Flugbahn
Beschreibung: Nach dem erfolgreichen Aussetzen durch das Space Shuttle Atlantis im Oktober 1989 brauchte Galileo sechs Jahre für die Reise zum Jupiter - inklusive Schwungholen ("Gravity Assist") bei der Venus und zweimal bei der Erde. Bei einem Gravity Assist nutzt eine Raumsonde die Anziehungskraft eines Planeten oder Mondes, um Kurs und Geschwindigkeit zu ändern. Dank dieser Methode lassen sich Raumsonden mit weniger Treibstoff und somit leichter und billiger ins äußere Sonnensystem schicken. Allerdings dauert so eine Reise viel länger. Das Diagramm zeigt die Flugbahn Galileos nach der Ankunft am Jupiter, einschließlich der höchst erfolgreichen, inzwischen beendeten Galileo Europa Mission.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:Raumsonde Cassini-Huygens
Beschreibung: Cassini-Huygens ist eine der größten je gestarteten Raumsonden. Sie enthält eine Vielzahl von Instrumenten für unterschiedliche Forschungsaufgaben. Nur schwer erkennbar ist die Titankapsel Huygens, die sich von der Hauptsonde trennen und in die Atmosphäre des größten Saturnmondes Titan hinabsinken wird.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:Flugbahn von Cassini-Huygens
Beschreibung: Wie viele ihre Vorgänger nutzt auch Cassini-Huygens zahlreiche "Gravity Assists", um an ihr Ziel zu gelangen. Nach dem Start im Oktober 1997 hat die Raumsonde viel Zeit im inneren Sonnensystem verbracht. Im August 1999 holte Cassini-Huygens bei einem dichten Vorbeiflug an der Erde Schwung, um sich endgültig auf die Reise zum Saturn zu machen. Vor diesem Vorbeiflug gab es bei Beobachtern Sorgen, was mit den Nuklearbatterien an Bord im Falle eines Absturzes passiert. Die Sorgen waren unbegründet. Im Dezember 2000 flog Cassini an Jupiter vorbei und hat gemeinsam mit der Raumsonde Galileo eine einzigartige Reihe von Messungen im Jupitersystem durchgeführt. Eine solche Flugbahn ist für die Wissenschaftler und Ingenieure durchaus eine Herausforderung, da die Raumsonde Temperaturen zwischen 130°C nahe der Venus und -210°C nahe Saturn aushalten muß.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA

Titel:[12001] Asteroiden Ida und Dactyl
Beschreibung: Dies Farbbild des Asteroiden (243) Ida und seines kleinen Mondes Dactyl stammt von der Raumsonde Galileo. Die Farbe wurde "verstärkt" in der Art, daß die CCD-Kamera auch im nahen Infrarot-Licht jenseits der Strahlung, die das menschliche Auge erfaßt, empfindlich ist; in einer "natürlichen" Farbe würde der Asteroid vor allem grau erscheinen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[12002] Asteroid Gaspra
Beschreibung: Dieses Bild des Asteroiden (951) Gaspra stammt von der Raumsonde Galileo, die auf dem Weg zu Jupiter war. Gaspra hat eine unregelmäßige Form und mißt etwa 19 x 12 x 11 km. In diesem Bild sind etwa 18 km von unten links bis oben rechts zu sehen. Der Nordpol liegt oben links. Gaspra rotiert gegen des Uhrzeigersinn in 7 Stunden. Die Oberfläche ist von mehr als 600 Kratern bedeckt, die zwischen 100 und 500 m Durchmesser haben.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[12003] Asteroid Kleopatra
Beschreibung: Ein auf Radardaten basierendes Modell des Asteroiden Kleopatra. Der Asteroid ist etwa 217 km lang und 94 km breit. Der knochenförmige Asteroid ist offenbar das Überbleibsel einer gewaltigen Kollision in der Frühphase des Sonnensystems. Die Radardaten stammen vom Radioteleskop Arecibo und wurden im Computer für dieses Bild aufbereitet. Das Modell stimmt auf etwa 15 km genau.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[12004] Asteroid Mathilde
Beschreibung: Die Raumsonde NEAR (Near Earth Asteroid Rendezvous) ist auf ihrem Weg zum Asteroiden Eros am Asteroiden (253) Mathilde vorbeigeflogen. Die Größe des Asteroiden ist auf diesem Bild 59 x 47 km. Die Oberfläche hat viele Krater - der größte in der Mitte ist etwa 10 km tief.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University und NASA

Titel:[12005] Nordhalbkugel von Eros
Beschreibung: Ein Bildmosaik des Asteroiden Eros, aufgenommen von der Raumsonde NEAR. Das Bild wurde konstruiert, indem man einzelne Bilder über ein Modell der Oberfläche "gewickelt" hat. Dieser Blick auf die Nordpolregion wurde aus 6 Bildern aus einer Entfernung von 200 km konstruiert. Alle wichtigen Strukturen des Asteroiden sind zu sehen: Der Sattel unten, der Krater mit 5,3 km Durchmesser oben und ein System von Bergketten, das zwischen beiden Merkmalen verläuft.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University and NASA

Titel:[12006] Großer Krater auf Eros
Beschreibung: Ein Bildmosaik des großen Kraters auf Eros aus 204 km Entfernung. Das Bild hat eine Auflösung von 20 m. Der Schatten eines Felsbrockens ist im Innern des Kraters zu sehen. Die oberen Teile der Kraterwand erscheinen hell, während die unteren Teile Spuren dunkleren Materials zeigen.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University and NASA

Titel:[12007] Einschlagskrater auf Eros
Beschreibung: Der Boden eines 5,5 km großen Kraters dominiert die eine Seite des Asteroiden Eros. Im Krater gibt es nur wenige Stunden Tageslicht. Zum einen rotiert Eros sehr schnell, einmal in 5,27 Stunden. Zum anderen blocken die 0,9 km hohen Kraterwände das Sonnenlicht oft ab und tauchen so das Innere in Schatten. Ferner bleibt die Sonne zu dieser Zeit, April 2000, tief am Himmel. Stünde ein Astronaut zu dieser Zeit im Krater, hätte er nur 1 Stunde und 45 Minuten Sonnenlicht pro Eros-Tag.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University and NASA

Titel:[12008] Bergketten auf Eros
Beschreibung: Dieses Bild zeigt eine rätselhafte Bergkette auf der Oberfläche von Eros. Sie umspannt etwa ein Drittel des Umfangs des Asteroiden. Etwas Ähnliches hat man bisher bei keinem anderen Asteroiden oder Asteroiden-artigen Planetenmond beobachtet. Der Bildausschnitt hier hat einen Durchmesser von 1,9 km.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University and NASA

Titel:[12009] Eros in Farbe
Beschreibung: Sechs Aufnahmen des Asteroiden Eros, aufgenommen aus 1.800 km Entfernung während der Annäherung der Raumsonde NEAR. Die Farben entsprechen in etwa dem Eindruck des menschlichen Auges. Die Farbunterschiede liegen an der Struktur oder Zusammensetzung der Oberfläche.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University and NASA

Titel:[12010] Nordpolarregion von Eros
Beschreibung: Ein 10 km breites Bild der Nordpolarregion von Eros. Die meisten Bereiche sind stark verkratert, aber links gibt es deutlich weniger Krater. Das läßt vermuten, daß die Oberfläche nach der Entstehung noch einmal verändert wurde. Die Rotationsachse von Eros liegt parallel zu seiner Bahnebene, was zu verstärkten Jahreszeiten führt. Dieses Bild entstand im März 2000, als auf der Nordhalbkugel Sommer war.
Copyright:(c) Johns Hopkins University
Bildnachweis: Johns Hopkins University and NASA

Titel:[11901] Giacobini-Zinner (21P)
Beschreibung: Komet Giacobini-Zinner (offizielle Bezeichnung 21P) ist mit einer Umlaufzeit von nur sechseinhalb Jahren ein häufiger Gast im Sonnensystem. Der Komet erschien 1946 am hellsten, als er in nur 0,26 AE Abstand an der Erde vorbeigezogen ist und 7. Größe erreicht hat. Der Komet war zuletzt 1998 zu sehen, als er in 1,034 AE Abstand an der Sonne vorbeigezogen ist - die größte Helligkeit betrug dabei 8,5 Größenklassen. Zum Kometen gehört der Sternschnuppenstrom Draconiden, der 1998 mit einer stündlichen Fallrate von etwa 100 wieder in Erscheinung getreten ist.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: N.A.Sharp/AURA/NOAO/NSF

Titel:[11902] Ikeya-Seki (C/1965 S1)
Beschreibung: Komet Ikeya-Seki, offizielle Bezeichnung C/1965 S1, ist von Kaoru Ikeya und Tsutomu Seki unabhängig voneinander innerhalb von 15 Minuten am 18. September 1965 entdeckt worden. Er ist ein Sonnenkratzer-Komet. Der Komet wurde äußerst hell, er war selbst tagsüber mit einer Helligkeit von -10 bis -11 zu sehen. Der Komet ist 30 Minuten vor dem Perihel in drei Stücke zerbrochen. Der Schweif des Kometen erstreckte sich am Himmel über mehr als 25°. Die Periode des Kometen wurde zu 880 Jahren berechnet und manche halten ihn für den Großen Kometen des Jahres 1106.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Roger Lynds/AURA/NOAO/NSF

Titel:[11903] Halley (1P) - 1910
Beschreibung: Komet Halley ist der berühmteste Komet der Geschichte. Mit seiner Umlaufzeit von 76 Jahren ist er die Jahrtausende hindurch immer wieder beobachtet worden. Er wurde nach Edmund Halley benannt, der herausgefunden hatte, daß die Kometenerscheinungen der Jahre 1531, 1607 und 1682 auf dasselbe Objekt zurückgingen. Er sagte die Wiederkehr des Kometen erfolgreich für 1758 voraus. 1910 passierte der Komet die Erde in nur 0,2 AE Abstand - ein eindrucksvolles Himmelsschauspiel. Der Komet erreichte 0. Größe und der Schweif war am Himmel 100° lang.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Lowell Observatory/AURA/NOAO/NSF

Titel:[11904] Halley (1P) - 1910
Beschreibung: Komet Halley ist der berühmteste Komet der Geschichte. Mit seiner Umlaufzeit von 76 Jahren ist er die Jahrtausende hindurch immer wieder beobachtet worden. 1910 passierte der Komet die Erde in geringem Abstand und war ein eindrucksvolles Himmelsschauspiel.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11905] Halley (1P) - November 1985
Beschreibung: Diese Bilder zeigen den Kometen im November 1985 einige Monate vor seiner engsten Annäherung an die Sonne.
Copyright:(c)
Bildnachweis:

Titel:[11906] Halley (1P) - 1986
Beschreibung: Die Wiederkehr des Kometen Halley 1986 war eine kleine Enttäuschung. Wegen seiner Bahn war er aus nördlichen Breiten kaum zu sehen. Beobachter auf der Südhalbkugel hatten die beste Sicht. Der Komet erreichte nur 3. Größe - wenig, verglichen mit früheren Sichtbarkeiten - und der Schweif war auch nur 10° lang.
Copyright:(c)
Bildnachweis:

Titel:[11907] Kern des Kometen Halley
Beschreibung: Die europäische Raumfahrtagentur ESA hatte die Raumsonde "Giotto" zum Kometen Halley geschickt. Der Sonde gelangen Aufnahmen des Kometenkerns aus gut 500 km Entfernung - dann legten die großen Mengen an Gas- und Staubteilchen in der Hülle des Kometen manche Systeme an Bord lahm. Dies ist eine der letzten Aufnahmen. Der Kometenkern mißt etwa 16 x 8 x 8 km.
Copyright:(c)
Bildnachweis:

Titel:[11908] Shoemaker-Levy 9 bricht auseinander
Beschreibung: Das Hubble-Weltraumteleskop fotografierte den Kometen P/Shoemaker-Levy 9 am 17. Mai 1994, weniger Monate vor der Kollision des Kometen mit Jupiter. Die Kette von 21 Fragmenten erstreckt sich über 1,1 Millionen km - etwa dreimal die Entfernung Erde-Mond. Der Komet war zu diesem Zeitpunkt etwa 660 Millionen km von der Erde entfernt.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: H.A. Weaver, T. E. Smith (Space Telescope Science Institute), und NASA

Titel:[11909] Shoemaker-Levy 9 rast auf Jupiter zu
Beschreibung: Ein Montage von zwei Bildern des Hubble-Weltraumteleskops, die Jupiter und den Kometen P/Shoemaker-Levy 9 zeigen. Die Jupiter-Aufnahme ist vom 18. Mai 1994 - der Planet war 760 Millionen km von der Erde entfernt. Der dunkle Fleck auf der Scheibe ist der Schatten des Mondes Io. Der Mond selbst erscheint orange und gelb rechts oberhalb des Schattens. Der Komet wurdev am 17. Mai beobachtet - seine Kette aus 21 Eisfragmenten erstreckt sich über 1,1 Millionen km. Die Größenverhältnisse von Planet und Komet wurden zugunsten einer besseren Abbildung verändert und entsprechen nicht den natürlichen Bedingungen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: H.A. Weaver, T.E. Smith (Space Telescope Science Institute) und J.T. Trauger, R.W. Evans (Jet Propulsion Laboratory), und NASA

Titel:[11910] Zahlreiche Einschläge
Beschreibung: Acht Einschlagstellen sind zu sehen. Von links nach rechts sind das der E/F-Komplex (am Rande des Planeten kaum zu sehen), die sternförmige H-Stelle, die Einschlagstellen des kleinen Fragments N, von Q1, dem kleinen Q2, R und weit am rechten Rand der Komplex von D und G. Der D/G-Komplex zeigt auch viel Dunst am Rand des Planeten. Diese Strukturen entwickeln sich schnell innerhalb von Tagen. Die kleinsten Details auf diesem Bild haben 200 km Durchmesser.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Hubble Space Telescope Comet Team und NASA

Titel:[11911] Ultraviolett-Ansicht der Kometeneinschläge
Beschreibung: Das Hubble-Weltraumteleskop hat Jupiter bei einer Wellenlänge von 2550 Angström nach etlichen Einschlägen von Fragmenten des Kometen Shoemaker-Levy 9 beobachtet. Ein großer dunkler Fleck vom Einschlag des Fragments H rotiert auf der linken Seite gerade heran. Nach rechts schließen sich die Einschlagstellen der Fragmente Q1, R, D und G (bereits ein großer Fleck) sowie L an (L bedeckt die größte Fläche). Kleine dunkle Flecken von B, N und Q2 sind ebenfalls zu sehen. Die Flecken sind im UV-Licht sehr dunkel, weil viel Staub in die Stratosphäre Jupiters gelangt ist und das Sonnenlicht absorbiert. Durch das Beobachten der Entwicklung dieser Strukturen haben die Astronomen etwas über den Wind in der Stratosphäre gelernt. Der Jupitermond Io ist der dunkle Fleck nahe der Scheibenmitte.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Hubble Space Telescope Comet Team und NASA

Titel:[11912] West (C/1975 V1)
Beschreibung: Komet West, offizielle Bezeichnung C/1975 V1, war im November 1975 entdeckt worden. Anfang März 1976 passierte er die Erde in 0,8 AE Abstand und erreichte die Helligkeit -1. Es war der hellste Komet seit Ikeya-Seki 1965. Der breite Staubschweif war bis zu 35° lang. Kurz nach der engsten Sonnenpassage ist der Komet in vier Teile zerbrochen. Der Komet eine Umlaufzeit von mindestens 250.000 Jahren. Dieses Bild zeigt einen auffallenden Staubschweif und einen blauen Ionen- oder Gasschweif.
Copyright:(c) John Laborde
Bildnachweis: John Laborde

Titel:[11913] Hale-Bopp (C/1995 O1)
Beschreibung: Komet Hale-Bopp war ein auffallender Besucher am Himmel im Jahr 1997. Er war im Juli 1995 entdeckt worden und konnte bei seiner nächsten Annäherung von Beobachtern auf der ganzen Erde für viele Nächte gesehen werden. Der Komet hat zwei Schweife - einen hellen weißen Staubschweif und einen blauen Ionenschweif. Seine Maximalhelligkeit betrug -0,5. Der Staubschweif war bis zu 25° lang, der Ionenschweif bis zu 20° - tatsächlich ist das mehr als 1 AE. Der Komet wird frühestens in 2.400 Jahren zurückkehren.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL