Titel:[10901] Jupiter und seine Monde
Beschreibung: Jupiter und drei seiner vier größten Monde aus einer Entfernung von 28,4 Millionen km, aufgenommen von Voyager 1 im Jahre 1979. Der innerste Mond, Io, ist vor der Jupiterscheibe zu sehen. Rechts ist der Mond Europa, unterhalb des Planeten ist Kallisto, der einige Oberflächendetails erkennen läßt. Alle drei Monde laufen in einer äquatorialen Bahn um Jupiter und weisen dem Planeten stets dieselbe Seite zu. Auf diesem Bild sind die jupiterabgewandten Seiten zu sehen. Im Hintergrund sind die wunderbaren Farben und Muster der oberen Jupiteratmosphäre, einschließlich des Großen Roten Flecks, zu sehen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10902] Zylinderprojektion von Jupiter
Beschreibung: Diese im Computer erzeugte Zylinderprojektion Jupiters basiert auf zehn Bildern, die Voyager 1 im Februar 1979 während einer einzigen Rotation des Planeten aufgenommen hat. So eine Projektion birgt unschätzbare Informationen, da sie auf einen Blick den gesamten Planeten zeigt. Entlang des nördlichen Randes des nördlichen äquatorialen Bandes gibt es vier dunkelbraune Ovale, die vermutlich die tieferen dunkleren Wolken sind, die durch Lücken in der oberen Atmosphäre zu sehen sind. Auffallend ist der Große Rote Fleck, ein gewaltiges Wettersystem, sowie einige weiße Ovale, die wohl Stürme in der oberen Atmosphäre sind. Die Auflösung des Bildes liegt bei 600 km.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10903] Jupiters Polarlicht
Beschreibung: Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops im UV-Licht zeigen Polarlichter an beiden Jupiterpolen. Diese Bilder zeigen einen Ring von Polarlichtern, der sich einige hundert Kilometer über dem Jupiterrand befindet. Bilder von Polarlichtern der Erde zeigen ein ähnliches Phänomen. Zu Polarlichtern kommt es, wenn elektrisch geladenen Teilchen vom Magnetfeld eingefangen werden und entlang der Feldlinien zu den Planetenpolen spiralen. In der oberen Atmosphären regen sie Atome und Moleküle zu Leuchten an. Polarlichter auf Jupiter sind wegen des starken Magnetfeldes besonders spektakulär.
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Bildnachweis: STScI-PRC98-04, John Clarke (University of Michigan), und NASA

Titel:[10904] Infrarotansicht von Jupiter
Beschreibung: Das Methan in der Jupiteratmosphäre verrät sich in den Infrarotdetektoren des Hubble-Weltraumteleskops und zeigt so sonst unsichtbare Wolken. Im sichtbaren Licht sind diese Wolken nicht zu beobachten, weil die darunter liegenden Schichten so stark reflektieren. Methangas zwischen der Hauptwolkenschicht und den Wolken der oberen Atmosphäre absorbieren das reflektierte Infrarotlicht und zeigt so diese Wolken. Außerdem ist auf dem Bild der dünne Ring Jupiters sowie sein kleiner Mond Metis zu erkennen (heller Punkt am äußeren Ringrand).
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Bildnachweis: STScI-PRC97-37, Reta Beebe (New Mexico State University), und NASA

Titel:[10905] Jupiter-Ringe
Beschreibung: Die Jupiterringe wurden erst von den Voyager-Missionen entdeckt. Die Ringe erscheinen auf diesem Foto hell, das Voyager 2 gerade beim Eintritt in den Schatten des Planeten aufgenommen hat. Die kleinen Teilchen, aus denen die Ringe bestehen, streuen das Sonnenlicht und lassen die Ringe daher aus dieser Blickrichtung hell erscheinen. Der gleiche Effekt in der Jupiteratmosphäre gibt dem Planeten eine helle Kontur.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10906] Großer Roter Fleck
Beschreibung: Ein Echtfarbenbild des Großen Roten Flecks, aufgenommen von der Raumsonde Galileo. Der Große Rote Fleck ist ein gigantisches Sturmsystem, das seit mindestens 300 Jahren besteht. Es rotiert als riesiger Antizyklon mit westlichen Winden am nördlichen Rand. Es ist etwa 24.000 km lang und 11.000 km breit - groß genug, um mehrere Erden zu verschlucken.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10907] Großer Roter Fleck
Beschreibung: Dieses Voyager 1-Bild der Region um den Großen Roten Fleck zeigt die turbulente Jupiteratmosphäre. Das weiße Oval, eines von dreien, die sich in den späten 1930er Jahren gebildet haben, und das seitdem praktisch unverändert blieb, ist ein Antizyklon wie der Große Rote Fleck. Man vermutet, daß sich die kleinen Flecken als Ableger des großen bilden. Die turbulenten Strömungen führen zu detailreichen Wolkenmustern.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10908] Jupiters Äquatorregion
Beschreibung: Diese Galileo-Aufnahme zeigt Strukturen der Hauptwolkendecke Jupiters. Die dunkle Region nahe der Bildmitte ist ein äquatorialer 'Hotspot'. Diese Regionen sind Löcher in de helleren, stärker reflektierenden oberen Atmosphäre, durch die die wärmere Strahlung der tieferen Schichten dringt. Einer dieser 'Hotspots' war die Eintrittsstelle der Atmosphärenkapsel Galileos. Die Daten lassen vermuten, daß durch diese Löcher trockene Luft nach unten absinkt und so die Wolken fernhält. Die kleinsten aufgelösten Strukturen sind einige zehn Kilometer groß.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10909] Jupiters Nordhalbkugel
Beschreibung: Ein Bildmosaik, das das Gebiet von 10° bis 50° Nord abdeckt. Jupiters Atmosphäre wird von einer Reihe sich abwechselnder Wettersysteme geprägt, die östlich bzw. westlich strömen. Zudem sind die bekannten Strukturen wie große weiße Ovale, helle und dunkle Flecken und turbulente Ströme zu sehen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11001] Amalthea
Beschreibung: Amalthea ist ein kleiner Jupitermond, der von der Erde aus kaum zu entdecken ist. Diese beiden Galileo-Aufnahmen sind ein "Stereo-Paar", mit dem Wissenschaftler Form und Topographie des Mondes genauer bestimmen. Strukturen bis hinab zu einer Größe von 3,8 km sind zu erkennen. Der große Einschlagskrater hat etwa 40 km Durchmesser. Eine zweiter, ähnlich großer Einschlagskrater ist in der oberen Zentralregion zu erkennen. Auch ein 50 km langer, heller Streifen - auf früheren Aufnahmen Ida genannt - ist zu sehen. Diese Struktur ist entweder Auswurfmaterial eines Einschlagskrater oder der Kamm einer Bergkette.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11002] Thebe
Beschreibung: Thebe ist ein weiterer kleiner Jupitermond, der entlang seiner größten Ausdehnung gerade mal 116 km mißt. Wie bei unsem Mond und der Erde zeigt auch Thebe Jupiter immer dieselbe Seite zu. Selbst auf diesen schlecht aufgelösten Bildern sind deutliche Einschlagskrater zu erkennen. Das Bild rechts zeigt die immer dem Jupiter abgewandte Seite des Mondes.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11003] Innere Monde
Beschreibung: Die oberen Bilder sind die besten Bilder der vier kleinen inneren Monde Jupiters. Sie sind von links nach rechts mit zunehmendem Jupiterabstand aufgeführt. Amalthea ist der größte, Adrastea der kleinste Mond, der zusammen mit Metis zum ersten Mal überhaupt fotografiert wurde. Die untere Bildreihe zeigt die Monde, wie sie nach einer Computersimulation vom Jupiter aus betrachtet aussehen. Thebe und Adrastea sind deutlich verkraterte Körper. Zwar sind nur wenige Oberflächendetails auf Adrastea und Metis zu erkennen, aber die unregelmäßige Form der Monde deutet auf etliche Kollisionen in der Vergangenheit hin.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11127] Kallisto von Voyager und Galileo
Beschreibung: Dieses Mosaik wurde aus Bildern von drei Raumsonden zusammengestellt: Voyager 1 (links), Galileo (Mitte) und Voyager 2 (rechts). Die Voyager-Daten ließen eine Lücke, zentriert auf 290 Grad Länge, in der auf der Bahn zurückblickenden Halbkugel von Kallisto. Galileo fotografierte dieses Gebiet. Die Auflösung der Galileo-Daten beträgt 4,3 km pro Bildelement.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11128] Eisige Welt
Beschreibung: Voyager 1-Aufnahme von Kallisto aus 1,2 Millionen km Entfernung. Es zeigt die gesamte Hemisphäre, die später mit hoher Auflösung fotografiert wurde. Nahe dem linken oberen Rand ist eine Struktur wie ein Einschlagsbecken zu erkennen, die viel heller als die umgebende Oberfläche ist. Ähnliches gibt es nahe dem Südpol. Diese Gebiete sind vermutlich deshalb so hell, weil sie viel mehr sauberes Eis enthalten als der Rest des Mondes.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11129] Krater Doh und Asgard
Beschreibung: Das Bild rechts zeigt das Einschlagsbecken Asgard. Es hat etwa 1.700 km Durchmesser und besteht aus einem hellen Kern, den Ringstrukturen umgeben. Diese Ringe entstanden durch Deformationen der Eiskruste unmittelbar nach dem Einschlag. Seit der Entstehung Asgards ist es zu vielen kleineren Einschlägen gekommen, wie der helle Krater Burr nördlich von Asgard. Das hochaufgelöste Bild links zeigt eine dritte Einschlagsstruktur - den Domkrater Doh. Doh hat 55 km Durchmesser, der zentrale Dom hat 25 km. Diese Art Krater entsteht vermutlich, wenn ein Objekt ist matschige Bereiche unter der Oberfläche einschlägt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11130] Krater Tindr
Beschreibung: Der Krater Tindr hat etwa 70 km Durchmesser. Die langen Schatten (verursacht von der tief stehenden Sonne) lassen die Topographie der Region gut erkennen. Die unregelmäßige Form des Kraters liegt vermutlich am Einschlag eines schrägen Objekts. Durch Modellieren des Kraters und seiner Umgebung haben Wissenschaftler das Alter des Kraters abgeschätzt. Das Alter hängt sehr vom Modell ab, liegt aber zwischen 1 und 3,9 Milliarden Jahren. Sollte er eher jünger sein, hätte ihn ein Komet verursacht. Ist er älter, geht er auf einen Asteroiden während des intensiven Bombardements am Anfang des Sonnensystems zurück.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11131] Steilhang in der Walhalla-Region
Beschreibung: Dieses Mosaik zeigt ein Gebiet der Walhalla-Region auf Kallisto. Das Mosaik überdeckt ein Gebiet von etwa 38 Kilometern. Ein auffallender Steilhang einer Faltung zieht durch das Mosaik. Dieser Hang ist eine der vielen Strukturen der Walhalla-Ringstruktur mit 4.000 Kilometern Durchmesser. Wissenschaftler glauben, daß Walhalla die Folge eines gewaltigen Einschlags in der Frühzeit von Kallisto ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11132] Asgard Einschlagsstruktur
Beschreibung: Asgard ist eine gewaltige Einschlagsstruktur mit bis zu 1.700 km Durchmesser. Der Einschlag führte zu einer flachen Zentralregion, die von einer Reihe konzentrischer Ringe umgeben ist. Diese Struktur ist früh in der Geschichte von Kallisto entstanden, da sie von jüngeren und kleineren Einschlagskratern überdeckt ist. Nördlich liegt der Krater Burr, der teilweise eine kleinere Ringstruktur mit 500 km Durchmesser verdeckt. Die hellen, sauberen eisigen Materialien, die aus den jüngeren Einschlagskrater geschleudert wurden, stehen in deutlichem Kontrast zur dunkleren, rötlicheren und älteren restlichen Oberfläche des Mondes.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11101] Globale Ansicht von Io
Beschreibung: Diese Echtfarbenansicht von Io stammt von der Raumsonde Galileo. Die Oberfläche hat einen gelblichen Ton mit schwarzen, braunen, grünen, orangen und roten Regionen, die aktiven Vulkanen entsprechen. Die Sonne stand hinter der Raumsonde, was die Farben besonders hervortreten, aber wenig Relief erkennen läßt. Die Auflösung ist etwa 1,3 km pro Bildelement. Einige der Vulkane haben helle und gefärbte Lavaflüsse, die vermutlich schwefelhaltige Lava enthalten.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11102] Ios Loki-Pele Hemisphäre
Beschreibung: Eine der Aufgaben der Raumsonde Galileo ist das Überwachen der Vulkanaktivität auf Io - Io ist nach der Erde der einzige Körper, der sicher aktiven Vulkanismus hat. Die zwei Hauptmerkmale auf dieser Halbkugel sind Pele, der große rote Ring, und Loki, der dunkle Fleck links unterhalb von Pele. Pele ist ein gewaltiger Vulkan, von dem bereits Voyager 1 einen Ausbruch beobachtet hat.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11103] Globale Projektion
Beschreibung: Eine Falschfarbenprojektion von Io, die auf Bildern der Raumsonde Galileo aus dem Juli und September 1996 beruht. Diese Region ist 11.420 km breit. Das Längen- und Breitengitter ist 30° weit. Schwefeldioxidreif erscheint weiß und grau, wogegen gelbe und braune Töne auf andere Schwefelverbindungen zurückgehen. Helles rotes Material, wie der Ring um Pele, sind Gebiete, in denen vor kurzem Vulkane aktiv waren und die noch sehr heiß sind. Die Auflösung des Bildes reicht von 10 bis 23 km pro Bildelement.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11104] Änderungen von Voyager bis Galileo
Beschreibung: Vergleich einer Voyager-Aufnahme (links) und einer Galileo-Aufnahme (rechts). Zunächst fällt die bessere Auflösung Galileos auf. Die anderen Veränderungen zwischen beiden Bildern gehen auf vulkanische Aktivität in den 17 Jahren zurück, die zwischen beiden Aufnahmen liegen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11105] Vulkanausbruch auf Io
Beschreibung: Diese Bild entstand, während Io im Schatten hinter Jupiter war. Die intensivsten Strukturen sind rot, während schwächeres Leuchten gelb und grün erscheint und zum Ausbruch sehr heißen Magmas auf die Oberfläche gehört. Das Leuchten links ist die Ausbruchswolke über dem Vulkan Prometheus. Die Wolke erstreckt sich bis zu 800 km über der Oberfläche. Das diffuse Leuchten rechts gehört zu Vulkanausbrüchen, die eine Höhe von 400 km erreichen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11106] Ios Polarlichter
Beschreibung: Diese merkwürdige Ansicht Ios, aufgenommen während der Mond im Schatten Jupiters war, zeigt die Polarlichter hoch über der Oberfläche. Die Farbspiele entstehen bei der Kollision geladener Teilchen im Magnetfeld Jupiters mit den Gasen der Atmosphäre Ios. Das Bild rechts zeigt, wie Io zu diesem Zeitpunkt orientiert war. Das helle blaue Leuchten gehört zu den Ausbruchswolken der Vulkane.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11107] Ios Natriumwolke
Beschreibung: Die Raumsonde Galileo nahm zwei Bilder dieser Szene auf - eines durch ein Klarfilter, eines durch ein Grün-Gelb-Filter. Dabei kamen etliche neue Dinge bei Io zum Vorschein. Die rötliche Strahlung südlich von Io nahm das Klarfilter auf. Es ist vermutlich das gestreute Licht der beleuchteten Io-Sichel. Der rote Fleck auf der Südhalbkugel enthält auch einen kleinen gelben Fleck - vermutlich die Wärmestrahlung des Vulkans Pele. Der Himmel enthält viele gelbe Flecken, die Sterne sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11108] Ausbruch über der Masubi-Region
Beschreibung: Eine Wolke aus Gas und Teilchen wird von einem Vulka in der Masubi-Region 100 km hoch über die Oberfläche Ios geschleudert. An dieser Stelle hatte Voyager 1 1979 zum ersten Mal einen Ausbruch beobachtet. Viermal wurden hier Ausbrüche beobachtet - allerdings waren alle vier an etwas verschiedenen Orten.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11109] Peles Leuchten
Beschreibung: Dieses Bild zeigt leuchtende Lava des Vulkans Pele. Das linke Bild ist in Echtfarben, das rechte Bild ein Falschfarben-Infrarotbild. Das Bild links zeigt einen großen roten Ring von gerade ausgeworfenem Vulkanmaterial. Der Ring hat einen Durchmesser von 1.300 km. Das Infrarotbild zeigt einen hellen Fleck im Zentrum des Vulkans - heiße Lava im Vulkan Pele. Außerdem ist ein Ring zu sehen, der dem Auswurfmaterial entspricht.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11119] Globale Farbansicht von Ganymed
Beschreibung: Ein Blick in natürlichen Farben auf Ganymed (Aufnahme der Raumsonde Galileo). Die dunklen Gebiete sind älter und stärker verkratert als die helleren Gebiete, die jünger und tektonischen Ursprungs sind. Der braun-graue Gesamteindruck geht auf eine Mischung aus Eis und Gestein zurück. Die hellen Flecken sind junge Einschlagskrater mit ihrem Auswurfmaterial.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11120] Abgewandte Hemisphäre
Beschreibung: Eine farbverstärkte Ansicht der abgewandten Seite Ganymeds. Die Farben zeigen frostige Polkappen mit zwei weiteren Arten von Terrain auf dem Mond. Viele Krater mit Strahlensystemen wie auf dem Erdmond sind zu sehen. Der Reif der Polregionen erscheint violett und erstreckt sich an manchen Stellen bis hinunter zu 25° Breite.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11121] Einschlagskette eines Kometen
Beschreibung: Enki Catena auf Ganymed ist eine Kette von 13 Kratern, die vermutlich durch den Einschlag eines Kometen entstanden ist. Der Komet ist beim Vorbeiflug an Jupiter in Teile zerbrochen und die 13 Teile sind rasch hintereinander auf Ganymed gestürzt. Helles Auswurfmaterial ist am Ende der Kette zu sehen. Am rechten Ende, wo der Hintergrund dunkler ist, sind kaum Spuren von Auswurfmaterial zu sehen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11122] Junge Einschlagskrater
Beschreibung: Zwei junge Einschlagskrater nahe dem Nordpol Ganymeds. Die Krater sind jünger als das umgebende zerfurchte Terrain, da beide Krater von kleineren Kratern umgeben sind, die durch das Auswurfsmaterial entstanden sind. Der nördliche Krater, Gula, hat 38 km Durchmesser und einen auffallenden Zentralberg. Der südliche Krater, Achelous, ist etwas kleiner, hat 32 km Durchmesser und hat Auswurfmaterial, das sich bis zu einen Kraterradius rund um den Rand erstreckt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11123] Krater Kittu
Beschreibung: Krater Kittu in Echtfarben (Aufnahme Raumsonde Galileo). Das Bild hat zwischen 280 m (Farbe) und 145 m (schwarzweiß) Auflösung pro Bildelement. Der Krater zeigt einen deutlichen Zentralberg und einen Rand, den dunkleres Material umgibt. Das dunkle Material, das offenbar über die Oberfläche verteilt ist, könnten Reste des eingeschlagenen Kometen oder Asteroiden sein. Der gerade südliche Rand des Kraters entstand, als der Rand entlang des bereits existierenden Oberflächengrabens eingebrochen ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11124] Tektonische Aktivität auf Ganymed
Beschreibung: Diese augenförmige Struktur auf der Oberfläche Ganymeds entstand durch tektonische Aktivität. Sie ist 80 km breit und liegt zwischen alten und recht jungen Gegenden des Mondes. Die Form kommt vermutlich von einer Scherung der Oberfläche, als zwei Regionen aneinander vorbei geglitten und dabei leicht verdreht sind. An manchen Stellen werden helle Kämme zu dunklen Gräben, was deutliche Änderungen in der Topographie der Oberfläche belegt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11125] Uruk Sulcus Region
Beschreibung: Dieses Bild zeigt die komplexen Gebiete und Einschlagstrukturen auf Ganymed. Das Bild zeigt Einzelheiten der hellen Gebiete, die etwa die Hälfte der Mondoberfläche bedecken. Im oberen Bildteil sind alte, stark verkraterte Gebiete zu sehen, das von jüngeren, fast geraden Strukturen unten links begrenzt wird. Der helle, runde Fleck ist ein Einschlagskrater, dessen Auswurfmaterial die umgebenden Linien bedeckt.
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Titel:[11126] Kalderen in Sippar Sulcus
Beschreibung: Diese merkwürdige Struktur deutet auf Wassereisvulkanismus hin. Die Hauptsenke ist 55 km lang und zwischen 17 und 20 km breit. Auf dem Boden dieser Senke ist eine weitere 7 bis 10 km große Struktur mit Kämmen zu erkennen, die zum stark zerfurchten Gelände hin gekrümmt sind. Eine mögliche Erklärung der Entstehung dieser Struktur ist ein Vulkanausbruch, der einen Kanal und Fluß von Material verursacht hat, der dann in die Oberfläche eingeschnitten ist.
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Titel:[11110] Europa
Beschreibung: Eine Reihe von Aufnahmen der Raumsonde Galileo wurden zu diesem hochaufgelösten Europa-Anblick kombiniert. Die Auflösung beträgt zwischen 1 km und 7 bis 13 km pro Bildelement. Gerade Linienstrukturen dominieren die Oberfläche des Mondes. Es sind Brüche und Risse in der Kruste aus Wassereis und könnten an einigen Stellen durch Gezeitenkräfte entstanden sein.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11111] Natürlicher und Falschfarbenanblick
Beschreibung: Das linke Bild zeigt den etwa natürlichen Anblick Europas. Das Bild rechts ist ein Falschfarbenbild, das die Farbunterschiede in der Wassereiskruste verstärkt. Die dunklen braunen Regionen sind steiniges Material, das vermutlich nach Einschlägen aus dem Innern des Mondes ausgeworfen wurde. Die hellen Polregionen sind in Blautönen dargestellt, um zwischen dem grobkörnigen Eis (dunkelblau) und dem feinkörnigen Eis (hellblau) zu unterscheiden. Die helle Struktur im rechten unteren Quadranten ist ein junger Einschlagskrater mit 40 km Durchmesser.
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Titel:[11112] Natürliche und verstärkte Farben
Beschreibung: Das linke Bild zeigt den etwa natürlichen Anblick Europas. Das Bild rechts ist ein Falschfarbenbild, das die Farbunterschiede in der Wassereiskruste verstärkt. Die hellen weißen und bläulichen Regionen enthalten vor allem Wassereis mit nur wenigen Verunreinigungen. Die braunen Gebiete enthalten vermutlich Salze, allerdings ist die genaue Zusammensetzung noch unklar.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11113] Modell des Inneren von Europa
Beschreibung: Der Jupitermond Europa ist etwa so groß wie der Erdmond. Er ist von einer dicken Schicht Wassereis bedeckt. Was darunter liegt, ist noch unklar - diese Diagramme zeigen zwei mögliche Theorien. Nach dem ersten Modell liegt eine warme, konvektive Eisschicht einige Kilometer unter der Eisoberfläche. Nach einem anderen Modell könnte es einen flüssigen Ozean geben, der sich bis zu 100 km tiefe unter einer 15 km dicken Eiskruste erstreckt. Sollte es ein solches Volumen an Wasser dort geben, entweder flüssig oder als Eis, enthielte es zweimal so viel Wasser wie die Ozeane und Flüsse auf der Erde.
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Titel:[11114] Der Einschlagskrater Pwyll
Beschreibung: Perspektivischer Blick auf den Einschlagskrater Pwyll auf der Europaoberfläche. Dieser simulierte Blick ist von Südwesten unter einem Winkel von 45°. Der vertikale Maßstab ist um einen Faktor 4 verstärkt. Blaue Farben entsprechen den tiefsten Gebieten, rote den höchsten. Pwyll hat 26 km Durchmesser. Er ist en ungewöhnlicher Krater, weil sein Boden etwa auf demselben Niveau wie die umgebende Landschaft liegt. Sein Zentralberg ragt etwa 600 m über den Kraterrand. Es ist nicht klar, wie der Krater entstanden ist, aber vermutlich wurde diese Struktur durch Bewegungen der darunterliegenden Eisschicht verändert.
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Titel:[11115] Treibeis
Beschreibung: Dieses hochauflösende Bild zeigt die eisreiche Kruste von Europamit Details bis hinab zu 54 m Größe. Hier sind bis zu 13 Kilometer große Eisschollen zu sehen, die auseinandergebrochen und dann "abgetrieben" sind. Ähnliche Strukturen sieht man während des Frühling im Packeis auf der Erde.
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Titel:[11116] Conamara Chaos Region
Beschreibung: Das Conamara Chaos Gebiet auf Europa wurde vor recht kurzer Zeit verändert. Die unregelmäßig geformten Schollen von Wassereis sind durch Aufbrechen und Bewegungen in der Kruste entstanden. Die Schollen haben sich offenbar bewegt, gedreht und sind teilweise sogar abgesenkt worden in einer Flüssigkeit, die eine Kombination aus flüssigem Wasser und warmem Eis war. Die die Gegend durchziehenden Risse zeigen, daß alles wieder fest gefroren ist. Die Auflösung des Bildes liegt zwischen 20 m und 100 m.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11117] Einschlagsbecken
Beschreibung: Diese runde Struktur scheint eine Einschlagsstelle von 140 km Durchmesser zu sein, die sich gebildet hat, als die Oberfläche unmittelbar nach dem Einschlag eines größeren Asteroiden oder Kometen gebrochen und gerissen ist. Die Farben enthüllen die Geschichte der Region. Das erste Ereignis war der Einschlag, der das Becken gebildet hat. Die roten Linien, vermutlich eine schmutzige Wassereismischung, kamen danach. Einige Zeit nach dem Einschlag haben sich die blau-grünen Linien gebildet (vermutlich Eiskämme).
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11118] Von Eiskämmen durchzogene Ebenen
Beschreibung: Diese Bild zeigt eine Reihe von Eiskämmen, die die Ebenen auf der Europaoberfläche durchziehen. Das Bild ist zumeist hell, bis auf die dunklen Täler zwischen den Kämmen. Die auffallendsten Kämme sind 1 km breit. Die dunklen Ablagerungen am Rand der Kämme sind Ansammlungen verschmutzten Materials. Die Auflösung des Bildes beträgt 26 m pro Bildelement.
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