Titel:[10701] Valles Marineris-Hemisphäre
Beschreibung: Ein Bildmosaik von Mars, zentriert auf das gewaltige Canyon-System von Valles Marineris. Das Bild wurde zusammengesetzt aus mehr als 100 Aufnahmen des Viking-Orbiter aus einer Entfernung von 2.500 km. Valles Marineris ist über 3.000 km lang und bis zu 8 km tief. Ein weiterer Kanal verläuft nach Norden über den Planeten in das Becken Acidalia Planitia, die dunkle Region am nördlichen Rand des Planeten. Die drei Tharsis-Vulkane sind die dunklen rötlichen Regionen nahe dem linken Rand. Südlich der Valles Marineris liegt sehr altes Gelände mit vielen Einschlagskratern.
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Bildnachweis: United States Geologic Survey

Titel:[10702] Schiaparelli-Hemisphäre
Beschreibung: Im Zentrum des Bildes ist der Schiaparelli-Einschlagskrater. Ganz rechts ist der Rand des Schildvulkans Sytris Major Planus. Die große helle Region im oberen Teil des Bildes ist Arabia, der nördlichste Ausläufer der stark verkraterten südlichen Hochländer. Links der Arabia-Region erstrecken sich dunkle Streifen wie Finger. Hierbei handelt es sich entweder um Ablagerungen von Material, das von den Marswinden transportiert wurde oder um Erosionstrukturen.
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Bildnachweis: United States Geologic Survey

Titel:[10703] Syrtis-Hemisphäre
Beschreibung: Ein Bildmosaik von Mars, zentriert auf Syrtis Major Planus. Das Bild wurde zusammengesetzt aus mehr als 100 Aufnahmen des Viking-Orbiter aus einer Entfernung von 2.000 km. Die große helle Region oben links ist Arabia. Das dunklere Gebiet rechts ist Syrtis Major Planus, ein sehr flacher Schildvulkan. Die helleren, weißen Gegenden weiter südlich sind Kohlendioxidschnee im und in der Umgebung des Hellas- Einschlagsbeckens. Am westlichen Horizont ist gerade noch Sinus Sabaeus zu erkennen.
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Bildnachweis: United States Geologic Survey

Titel:[10704] Cerberus-Hemisphäre
Beschreibung: Ein Bildmosaik von Mars, zentriert auf Cerberus. Das Bild wurde zusammengesetzt aus mehr als 100 Aufnahmen des Viking-Orbiter aus einer Entfernung von 2.000 km. Cerberus ist die große dunkle Region links der Bildmitte. Rechts der Bildmitte ist der Krater Tettit, von dem aus sich eine Schleppe dunkleren Materials nach Südwesten erstreckt. Die drei hellen Punkte nördlich von Cerberus sind Vulkane, die zum Teil unter dünnen Wolken liegen.
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Bildnachweis: United States Geologic Survey

Titel:[10705] Globales Wetter
Beschreibung: Die Sonde Mars Global Surveyor kreist zwölfmal am Tag um Mars und macht dabei Weitwnkelaufnahmen des Planeten. Diese Foto-Serie vom April 1999 zeigt die globalen Wetterphänomene auf dem Planeten. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Sommer auf der Nordhalbkugel. Klar zu erkennen sind die bläulich-weißen Wolken aus Wassereis, die um die Tharsis-Vulkane driften.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10706] Sommerstürme
Beschreibung: Mit dem Sommerende auf der Nordhalbkugel um Juni 1999, entwickeln sich Sturmwolken rund um den Marsnordpol. Diese beeindruckenden Aufnahmen zeigen, daß Mars eine Atmosphäre hat, die in vielen Dingen so komplex wie die der Erde ist. Die Nordpolarkappe ist der weiße Fleck im Zentrum jedes Bildes. Die weißen Wolken bestehen vorwiegend aus Eis, die orange-braunen aus Staub. Wissenschaftler interessieren sich vor allem für die gekrümmte Form der Wolken, die nahe legt, daß starke Oberflächenwinde die Staub- und Wasserwolken vermischen.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10707] Mars Orbital Laser Altimeter (MOLA) Karte
Beschreibung: Daten des Mars Orbital Laser Altimeter (MOLA) wurden zu dieser topographischen Karte zusammengefügt. Der Unterschied in den Höhen der Nord- und Südhalbkugel fällt sofort auf. Zudem fällt ins Auge, daß es in den Tiefländern der Nordhalbkugel keine Hinweise auf starke Verkraterung gibt. Die weiße Region links des Zentrum enthält viele Schildvulkane, wie Olympus Mons - den größten Vulkan im Sonnensystem. Außerdem sind das geschwungene Valles Marineris und das riesige Hellas-Einschlagsbecken zu sehen. Sollte es jemals Wasserozeane auf Mars gegeben haben, so hätten sie die Nordhalbkugel dominiert und sicher manch interessantes komplexes Wetterphänomen verursacht.
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Bildnachweis: NASA/GSFC

Titel:[10708] Gravitationskarte von Mars
Beschreibung: Veränderungen in der Schwerkraft des Mars wurden kürzlich mit Instrumenten des Mars Global Surveyor gemessen. Diese Daten lassen Schlüsse auf die Struktur und Zusammensetzung des Materials unter der Marsoberfläche zu. Die Daten haben zum Teil Parallelen zur topographischen Marsstruktur - so sind die Tharsis-Vulkane bei etwa 240° Länge auch hier deutlich zu erkennen. Allerdings gibt es keine klare Nord-Südteilung wie auf der topographischen Karte.
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Bildnachweis: NASA/GSFC

Titel:[10709] Marsnordpol
Beschreibung: Die Nordpolarkappe des Mars im März 1999, im Frühsommer der Nordhalbkugel. Das dunkle Band, das die Kappe umgibt, besteht vorwiegend aus Sanddünen, die der Wind beständig modelliert. Die Kappe hat etwa 1.100 km Durchmesser und enthält zurückgebliebenes Wassereis und im Winter zusätzlich eine dünne Schicht Kohlendioxideis.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10710] Krater Lomonossow
Beschreibung: Der Krater Lomonossow hat etwa 150 km Durchmesser und liegt in den Tiefländern der Marsnordhalbkugel. Dieses Bild aus dem April 2000 zeigt den Krater im Winter mit einer Frostschicht über dem Kraterrand. Der dunkle Fleck nahe der Kratermitte ist ein Sanddünenfeld. Das Bild ist recht dunstig, da es durch Bodennebel und dünne hohe Wolken entstanden ist. Die Sonne ist erst etwa 12° über dem Horizont und taucht die Landschaft in trübes Licht.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10711] Das mysteriöse Marsgesicht
Beschreibung: Eines der skurrilsten Bilder der Viking-Sonden war diese riesige Gesichtsstruktur auf der Marsoberfläche. Sie entstand durch ein witziges Zusammenspiel von Topographie, Beleuchtungswinkel und geringe Bildauflösung.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10712] Das Gesicht entschleiert
Beschreibung: Das Marsgesicht war eines der bekanntesten Viking-Fotos. Die hochauflösenden Kameras des Mars Global Surveyor zeigen, daß es kein Gesicht gibt - allerdings kann man die Strukturen erkennen, die die Illusion einst entstehen ließen.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10713] Olympus Mons
Beschreibung: Olympus Mons ist der größte der Tharsis-Vulkane und erhebt sich 25 km über die Marsoberfläche und erstreckt sich über fast 550 km von Ost nach West. Die Caldera, die durch mindestens sieben kreisförmige Bodeneinbrüche entstanden ist, mißt 66 km mal 83 km. Auf dem Bild sind auch die Wassereiswolken zu sehen, die sich am späten Nachmittag an den Hängen bilden. Mars ist sogar der größte Vulkan im Sonnensystem. Zum Vergleich: Mount Everest auf der Erde ist knapp 9 km hoch und die Hawaii-Inseln erheben sich 14 km über den umgebende Ozeanboden.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10714] Apollinaris Patera
Beschreibung: Apollinaris Patera ist ein alter Marsvulkan nahe dem Marsäquator. Er erhebt sich etwa 5 km hoch über die Oberfläche und hat eine 80 km breite Caldera. Bemerkenswert sind die vielen Kraterspuren in der Caldera, die darauf hindeuten, daß de Vulkan bereits vor dem Ende des Hauptbombardements mit Meteoriten in der Frühphase des Sonnensystems erloschen war. Das Bild entstand durch Rot- und Blaufilter und gibt nicht den natürlichen Farbeindruck wieder.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10715] Lächelnder Krater
Beschreibung: Der Frühling auf der Südhalbkugel hat ein lachendes Gesicht im Krater Galle entstehen lassen. Das Bild zeigt, daß die Südhänge wegen des Sonnenstandes länger im Frost bleiben als die Nordhänge. Der Krater hat etwa 215 km Durchmesser und liegt am Rand des Argyre-Beckens in mittlerer südlicher Brite. Der Rauhreif auf den Südhängen verstärkt den Kontrast und läßt das rauhe, leicht terrassierte Terrain am Kraterrand besser hervortreten.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10716] Alte Dünen und Krater
Beschreibung: Eine Nahaufnahme eines Sanddünenfelds, das die Viking-Missionen entdeckt hatten und das Hinweise auf starke Verkraterung zeigt. Niemand weiß, warum die Krater noch immer in dem Dünenfeld zu sehen sind. Die Dünen müssen irgendwie zu Stein gehärtet sein und so die gewellte Form bewahrt haben. Diese Struktur muß schon lange so existieren, da sie viele kleine Einschlagskrater (mit höchstens einigen hundert Metern Durchmesser) zeigt.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10717] Sonnenfinsternis auf Mars
Beschreibung: Der kleine Mond Phobos zieht regelmäßig zwischen Mars und Sonne hindurch und läßt so eine Sonnenfinsternis entstehen. Das Bild links entstand durch ein Rotfilter, das Bild in der Mitte durch ein Blaufilter und das rechte Bild ist ein Komposit. Der Schatten von Phobos ist die große dunkle Ellipse im Zentrum jedes Bildes. Der Bildausschnitt hat etwa 250 km Durchmesser und zeigt die mäandernden Nanedi Valles in der unteren rechten Bildecke. Die Kraterböden enthalten dunklere Regionen, auffallend in der Rotaufnahme, die Sanddünen sind. Stünden Sie auf Mars, so erschienen Ihnen Phobos etwa halb so groß wie der Erdmond. Die Sonne wäre auch nur noch etwa halb so groß wie von der Erde aus. Marsfinsternisse sind daher dunkel, aber nicht so spektakulär wie auf der Erde. Dafür gibt es auf Mars viel mehr Finsternisse - mehrere Male am Tag, da Phobos in 8 Stunden um Mars läuft und ein Marstag 24,5 Stunden dauert.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10718] Frische Erdrutsche auf Mars
Beschreibung: Die Marsoberfläche ist alles andere als ein toter Fels. Sie ist ständigen Veränderungen ausgesetzt. Diese beiden Bilder zeigen einen Ausschnitt eines Kraterrandes nahe Apollinaris Patera. Das Bild links entstand im Februar 1998 und zeigt etwa 100 dunkle Streifen, die die Hänge herablaufen. Diese Streifen entsprechen vermutlich kleinen Erdrütschen und bestehen vorwiegend aus Sand und Geröll. Das Bild rechts entstand zehn Monate später Mitte November 1998 und zeigt neue Streifen. Die neuen Streifen sind viel auffallender als die alten. Vermutlich verblassen die Farben mit der Zeit - möglicherweise durch Winderosion.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10719] Erstes Bild der Marsoberfläche
Beschreibung: Dies ist das erste Foto der Marsoberfläche, aufgenommen von der Raumsonde Viking 1, die am 20. Juli 1976 in der Region Chryse Planitia gelandet ist. Das Bildzentrum ist nur 1,4 m von der Kamera entfernt - der vermeintlich große Felsbrocken hat 10 cm Durchmesser. Rechts unten ist eines der Landebeine zu sehen. Sein Schatten zeigt, wie die Marsatmosphäre das Licht streut. Außerdem gibt es schwache Staubspuren, die bei der Landung auf den Fußteller gelangt sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10720] Erstes Farbfoto der Marsoberfläche
Beschreibung: Dieses Bild wurde am 21. Juli 1976 aufgenommen, einen Tag nach der Landung. Die Ortszeit ist etwa Mittag. Orange-rotes Material dominiert die Oberfläche, das eine dünne Staubschicht über den dunkleren Steinen bildet. Der Himmel hat einen rötlichen Ton, weil das Sonnenlicht an rötlichem Staub in der unteren Atmosphäre gestreut und reflektiert wird.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10721] Dünenfeld
Beschreibung: Weitwinkelaufnahme von Dünenfeldern auf Mars, die sehr an Wüstenregionen auf der Erde erinnern. Die Beleuchtung am frühen Morgen führt zu auffallenden Schatten der Bodenstrukturen. Die Schärfe der Dünenkanten lassen vermuten, daß die Dünen erst vor kurzem entstanden sind. Der größere Brocken links ist etwa 8 m vom Lander entfernt und etwa 1 m mal 3 m groß.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10722] Viking II - Erstes Farbbild
Beschreibung: Viking 2 ist zwei Monate nach ihrer Schwestersonde Viking 1 und mehr als 6.400 km auf Mars gelandet. Dieses Bild erinnert stark an die Aufnahmen von Viking 1. Oberflächenfarbe und -struktur, sowie die Himmelsfarbe sind praktisch identisch. Der Horizont erscheint geneigt, da der Lander um 8° gekippt steht. Der Boden vor dem Lander wurde später mit einem Greifarm entnommen und analysiert.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10723] Eis auf Utopia Planitia
Beschreibung: Drei Jahre nach seiner Landung hat Viking 2 Rauhreif auf der Marsoberfläche aufgenommen. Wissenschaftler vermuten, daß Staubteilchen in de Atmosphäre festes Wasser an sich binden. So eine Kombination ist nicht so schwer, um auf den Boden abzusinken. Kohlendioxid, das 95 Prozent der Marsatmosphäre ausmacht, friert zu kleinen Partikeln aus, die dann so schwer sind, das sie zu Boden sinken. In dieser Region bleiben sie etwa 100 Tage. Das Eis ist sehr dünn - vermutlich nur wenige Tausendstel Millimeter dick.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10724] Marslandschaft
Beschreibung: Die Viking-Mission war ein großer Erfolg. Diese Bild entstand beim Eintritt in die dritte Missionsphase - am 690. Tag nach der Viking 1-Landung und das 4009. Bild der beiden Lander. In der dritten Phase sollten die Sonden weiter Temperatur, Winddynamik, Wasserdampfgehalt und Oberflächentemperatur messen, um so einen besseres Bild des Marsklimas zu bekommen. Dieses Bild ist eine typische Marslandschaft mit einzelnen Felsbrocken und viel Sand und Staub, den die starken Marswinde verwehen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10725] Panorama der Pathfinder-Landestelle
Beschreibung: Dieses Bild ist eine Rundumansicht des Landeplatzes des Mars Pathfinder kurz nach seiner Landung im Juli 1997. Links ist ein Fuß des Landers und ein Mast, der zur Hilfsantenne gehört. Dann kommt ein weiterer Fuß des Landers, der die Rampe enthält, über die das Marsauto Sojourner gerollt ist. Hinter dem Fuß, etwa 2 km entfernt, liegen die "Twin Peaks" genannten Berge. Genau vor der rechten Rampe nahe dem Lander ist der Felsbrocken "Barnacle Bill", von dem Wissenschaftler glauben, daß er aus einem Vulkan stammt. Die Fahrspuren führen dann zu Sojourner, der einen weiteren Fels untersucht, "Yogi". Die Analyse ergab, daß dieser Fels vermutlich Basaltgestein wie auf der Erde ist. Der Rest des Bildes zeigt die weiteren Landerfüße.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10726] Twin Peaks
Beschreibung: Ein Echtfarbenbild der "Twin Peaks" nahe der Landestelle des Mars Pathfinder. Die gemessenen Oberflächenfarben entsprechen in etwa denen der Viking-Lander, die zwei Jahrzehnte vorher auf Mars gelandet sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10727] Blaue Wolken
Beschreibung: Dünne blaue Wolken hoch in der Marsatmosphäre hat der Mars Pathfinder sechs Wochen nach seiner Landung beobachtet. Die helleren Wolken nahe dem unteren Bildrand sind etwa 10° über dem Horizont. Die Wolken sind etwa 10 bis 15 km und bestehen vermutlich aus Wassereis. Das Bild entstand 40 Minuten vor lokalem Sonnenaufgang.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10728] Mars bei Sonnenuntergang
Beschreibung: Bei Sonnenuntergang zeigt sich der Marshimmel in vielen Farben. Der allgemeine rötlich-braune Ton wird intensiver und schließlich mehr grau. Rund um die Sonne erscheint der Himmel eher bläulich.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10729] Sojourner und Yogi
Beschreibung: Sojourner untersucht den Stein Yogi mit seinem Alpha-Proton-Röntgen-Spektrometer (APXS). Mit diesem Instrument erfahren die Wissenschaftler etwas über die minerale Zusammensetzung des Gesteins. Die Analyse ergab, daß der Stein vermutlich einen niedrigen Quartzgehalt hat und irischem Basaltgestein ähnelt. Basalt ist Eruptivgestein, daß sich aus Magma und vulkanischen Stoffen verfestigt hat. Solches Material ist auf der Erde sehr häufig und es bildet die Mondmeere.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10730] Marsauto Sojourner
Beschreibung: Eine Nahaufnahme des Marsautos Sojourner, wie es die Oberfläche erkundet. Das Bild zeigt dunkle Felsbrocken, roten Staub, sowie dunkleren Boden in den Fahrspuren des Rovers. Auf der Rückseite des Sojourner ist das Alpha-Proton-Röntgen-Spektrometer, das die Zusammensetzung der Steine untersuchen kann. Vorne, unter den Solarzellen, sitzt die Kamera.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10731] Pathfinder-Landeplatz vom Mars Global Surveyor aus
Beschreibung: Der Mars Global Surveyor hat mehrfach versucht, den exakten Landeplatz des Mars Pathfinder aufzuspüren. Dazu mußte man den Satelliten entsprechend ausrichten, um die bekannte Position zu beobachten. Das ist ein sehr komplexes Manöver und unterbricht die übliche Aktivität der Sonde. Das Bild links entstand im April 1998, das Bild rechts im Januar 2000. Einige bekannte Strukturen sind deutlich zu erkennen, etwa die "Twin Peaks". Mittels Trigonometrie und weiteren Analyseverfahren läßt sich die Position des Mars Pathfinder abschätzen. Leider ist es nicht möglich, den Pathfinder direkt zu sehen. Der Kreis auf dem linken Bild gibt die wahrscheinlichste Position an.
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Bildnachweis: NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Titel:[10801] Osthälfte von Phobos
Beschreibung: Die Viking-Orbiter haben die beiden kleinen Marsmonde Phobos und Deimos beobachtet. Diese Aufnahme der Osthälfte von Phobos entstand aus 600 km Entfernung. Der Südpol von Phobos liegt nahe dem mittleren unteren Bildrand. Das Bild mißt etwa 18 km von oben nach unten. Die Oberfläche des Mondes ist stark verkratert und ähnelt sehr der Oberfläche von Asteroiden.
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Titel:[10802] Gerade Strukturen auf Phobos
Beschreibung: Merkwürdige gerade Strukturen fallen auf der Phobosoberfläche auf. Vermutlich hängen sie mit der Entstehung des Kraters Stickney zusammen, der links unten außerhalb des Bildes liegt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10803] Krater Hall auf Phobos
Beschreibung: Der Krater Hall auf Phobos hat etwa 6 km Durchmesser und liegt nahe dem Südpol, der unten rechts ist. Der Krater ist offenbar sehr tief, auch wenn eine genaue Messung wegen des Schattens sehr schwierig ist. Phobos ist vermutlich ein eingefangener Asteroid.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10804] Krater Stickney auf Phobos
Beschreibung: Diese Phobos-Aufnahme aus 1.600 km Entfernung zeigt einen riesigen Krater. Krater Stickney (links) hat 10 km Durchmesser - Phobos hat nur etwa 20 km Durchmesser. Gräben ziehen vom Krater weg, ebenso wie kleine Kraterketten, die vermutlich durch umherfliegende Trümmer nach dem eigentlichen Einschlag entstanden sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10805] Phobos über Ascraeus Mons
Beschreibung: Eine Aufnahme des Viking 2-Orbiter zeigt Phobos hoch über der Marsoberfläche. Phobos ist etwa 8.000 km unterhalb des Orbiters und hat einen Durchmesser von 22 km. Ascraeus Mons liegt 13.000 km entfernt und hat einen Basisdurchmesser von 300 km. Phobos läuft von links nach rechts quer durch das Bild.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10806] Deimos
Beschreibung: Eine Aufnahme des Viking 2-Orbiter zeigt Deimos in etwa 1.400 km Entfernung. Aus dieser Distanz erscheint Deimos viel glatter als sein Brudermond Phobos. Höher aufgelöste Bilder zeigten später ein stärker verkraterte Oberfläche, die vermutlich zum Teil von Regolith bedeckt ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[10807] Nahaufnahme von Deimos
Beschreibung: Bis vor kurzem war dies eines der bestaufgelösten Bilder einer anderen Welt. Diese Nahaufnahme von Deimos entstand aus nur 30 km Entfernung. Sie überdeckt ein Gebiet von 1,2 km mal 1,5 km und zeigt Details bis hinab zu 3 m Größe. Viele Krater sind mit einer Schicht feineren Materials bedeckt, die etwa 50 m dick ist. Es ist nicht klar, wie es dazu gekommen ist. Eine mögliche Erklärung ist, daß Deimos einst Teil eines viel größeren Körpers gewesen ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL