Titel:[20501] Kaliforniennebel - NGC 1499
Beschreibung: Der Kaliforniennebel, NGC 1499, ist ein diffuser schwacher Nebel, ein Grad nördlich von Zeta Persei. Der Name kommt von der Form des Nebels, die an die des US-Bundesstaats erinnert. Größere Teleskope zeigen dunkle Filamente, die vor dem Nebel liegen. Zwar ist der Nebel nur 2.000 Lichtjahre entfernt, aber trotzdem sehr schwach und mit bloßem Auge kaum auszumachen.
Copyright:(c) John McCubbon
Bildnachweis: John McCubbon

Titel:[20502] Orionnebel - M42 (NGC 1976)
Beschreibung: M42, im Schwert des Orion, ist de hellste diffuse Nebel am Himmel. Der Nebel ist eine gewaltige leuchtende Gaswolke von 40 Lichtjahren Durchmesser. Er leuchtet dank der UV-Strahlung von θ Orionis, einer Gruppe aus vier hellen Sternen, bekannt als das Trapez. Im Nebel entstehen gerade viele Sterne. Die Trapezsterne sind vermutlich gerade erst 1 Million Jahre alt und damit sehr jung.
Copyright:(c) Jerry Lodriguss
Bildnachweis: Jerry Lodriguss

Titel:[20503] Rosettennebel - NGC 2237
Beschreibung: Der Rosettennebel ist eine große Gas- und Staubwolke, die am Himmel mehr als 1° groß ist. Seine Teile haben verschiedenen NGC-Nummern bekommen. Die Gaswolken heißen NGC 2237, 2238, 2239 und 2246. Der offene Sternhaufen im Zentrum heißt NGC 2244. In einer großen Wolke aus staubigem Gas hat sich eine kleine Gruppe von Sternen gebildet. Ihre Strahlungsenergie regt das Gas zum Leuchten an. Der Nebel ist etwa 5.500 Lichtjahre entfernt und hat eine wahre Größe von etwa 130 Lichtjahren.
Copyright:(c) Robert Gendler
Bildnachweis: Images by Robert Gendler

Titel:[20504] Der Große Schiffskielnebel - NGC 3372
Beschreibung: Der Schiffskielnebel ist eine große Wolke aus ionisiertem Wasserstoff. In seinem Zentrum sitzt der ungewöhnliche und sehr massereiche Stern Eta Carinae. Der Nebel erstreckt sich am Himmel über 3° - mit 400 Lichtjahren Durchmesser ist er größer als der berühmte Orionnebel.
Copyright:(c) Anglo Australian Observatory/Royal Observatory, Edinburgh
Bildnachweis: UKS 6 - David Malin

Titel:[20505] NGC 3603
Beschreibung: NGC 3603 liegt im Carina-Spiralarm (Carina ist das Sternbild Schiffskiel) der Milchstraße, etwa 20.000 Lichtjahre entfernt. Der Haufen enthält viele heiße, junge Sterne, die zusammen mehr als 2.000 Sonnenmassen haben. Neben diesen jungen Riesensternen, die das Zentrum des Haufens hell leuchten lassen, gibt es viele masseärmere Sterne. Diese Sterne haben typischerweise je weniger als ein Zehntel der Sonnenmase.
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: ESO PR Photo 38a/99

Titel:[20506] Trifidnebel - M20 (NGC 6514)
Beschreibung: Der Trifidnebel hat 40 Lichtjahre Durchmesser und fällt durch einige dichte Staubbänder auf. In dieser Gegend entstehen viele Sterne - die jungen Sterne im Innern des Nebels regen die Gasmassen zum Leuchten an. Die rote Farbe kommt vom Leuchten des aufgeheizten Gases. Blaues Licht ist dagegen an Staubteilchen des Nebels gestreutes Sternlicht.
Copyright:(c) Anglo Australian Observatory
Bildnachweis: AAT 12 - David Malin

Titel:[20507] Lagunennebel - M8 (NGC 6523)
Beschreibung: Der Lagunennebel enthält einen kleinen Sternhaufen (NGC 6530), der aus seinem Gas entstanden ist. Der Nebel ist im Sternbild Schütze selbst mit bloßem Auge als heller, nebliger Fleck neben den Sternen 7 und 9 Sagitarii (etwa 6. Größe) zu sehen. Das Herz des Lagunennebels, die helle Region rechts unten im Bild, enthält den Stundenglasnebel. Der Name kommt von dem dunklen Band, das die Zentralregion zu trennen scheint.
Copyright:(c) Jerry Lodriguss
Bildnachweis: Jerry Lodriguss

Titel:[20508] Adlernebel - M16 (NGC 6611)
Beschreibung: M16 ist ein offener Haufen, der in einem hellen Emissionsnebel liegt. Die Sterne sind aus dem Gas und Staub im Nebel entstanden und regen jetzt das verbliebene Gas zum Leuchten an. Bilder des Hubble-Weltraumteleskops zeigen angeblich, daß dort noch immer Sterne entstehen. Seinen Namen verdankt der Nebel der auffallenden Staubstruktur im Zentrum des Nebels.
Copyright:(c) David Hanon
Bildnachweis: David Hanon

Titel:[20509] Omeganebel - M17 (NGC 6618)
Beschreibung: M17 hat mehrere Beinamen, am bekanntesten ist jedoch Omeganebel - daneben gibt es noch Schwan-, Hufeisen- oder Langustennebel. M17 ist ein weiterer Emissionsnebel, in dem die Sterne, die aus ihm entstanden sind, das übrig gebliebene Gas zum Leuchten anregen. Die Gasmassen des Nebels machen etwa 800 Sonnenmassen aus.
Copyright:(c) Jerry Lodriguss
Bildnachweis: Jerry Lodriguss

Titel:[20510] Nordamerikanebel - NGC 7000
Beschreibung: Dieser riesige Emissionsnebel hat die Form des nordamerikanischen Kontinents. Rechts ist der etwas schwächere Pelikannebel. Beide Nebel sind etwa 1.500 Lichtjahre entfernt und werden aus unserer Sicht durch eine dunkle Absorptionswolke getrennt. Bei dunklem Himmel lassen sich beide Nebel mit bloßem Auge ausmachen. Noch ist unklar, welche Sterne das Wasserstoffgas zum Leuchten anregen.
Copyright:(c) Jason Ware http://www.galaxyphoto.com
Bildnachweis: Jason Ware

Titel:[20511] Pferdekopfnebel - IC 434
Beschreibung: Der Pferdekopfnebel ist eines der bekanntesten Objekte am Himmel. Er ist eine dunkle, geschwungene Gaswolke vor einem hell leuchtende Emissionsnebel. Er liegt nahe dem Gürtel des Orion. Der Nebel sieht nur kurze Zeit so aus - in einigen tausend Jahren wird die innere Bewegung der Gasmassen die Form der Wolke verändert haben. Die rote Farbe kommt von ionisiertem Wasserstoff.
Copyright:(c) Robert Gendler
Bildnachweis: Images by Robert Gendler

Titel:[20512] Eta Carinae
Beschreibung: Nahaufnahme des Sterns im Zentrum des Eta Carinae-Nebels. Der Stern ist mehr als 8.000 Lichtjahre entfernt, aber dieses Bild zeigt noch Strukturen von der Größe unseres Sonnensystems. Staubbänder, kondensiertes Material und radiale Strukturen sind deutlich zu erkennen. 1843 war Eta Carinae einer der hellsten Sterne am Himmel - er gab fast soviel Energie ab wie bei einer Supernovaexplosion. Was auch immer passiert ist, der Stern überlebte und bildete zwei Blasen, in denen das Material mit 2,4 Millionen km pro Stunde nach außen läuft. Der Zentralstern, möglicherweise ein Doppelsternsystem, hat vermutlich etwa 100 Sonnenmassen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PR96-23a, Jon Morse (University of Colorado), und NASA

Titel:[20513] Galaktisches Zentrum
Beschreibung: Das Herz der Milchstraße ist bei sichtbaren Wellenlängen hinter dichten Staubwolken verborgen. Das Galaktische Zentrum legt bei 17h 42,4m Rektaszension und -28°55' Deklination im Sternbild Schütze. Ganz im Zentrum der Milchstraße sitzt vermutlich ein Schwarzes Loch, das der Radioquelle Sgr A* entspricht und fast zwei Millionen Sonnenmassen hat.
Copyright:(c) William C. Keel
Bildnachweis: William C. Keel

Titel:[20201] 47 Tuc (NGC 104)
Beschreibung: 47 Tucanae ist der zweithellste Kugelsternhaufen am Himmel. Er hat 4. Größe und ist etwa so groß am Himmel wie der Vollmond. 47 Tuc erscheint so spektakulär, weil er einer der nächsten Kugelsternhaufen und nur 15.000 Lichtjahre entfernt ist. Er enthält de Masse von einer Million Sonnen in einer Kugel von 150 Lichtjahren Durchmesser. Im Zentrum beträgt die Sterndichte etwa 1.000 Sterne pro Kubiklichtjahr. Er trägt die Bezeichnung 47 Tuc, weil die ersten Seefahrer ihn für einen hellen Stern hielten.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: AURA/NOAO/NSF

Titel:[20202] M79 (NGC 1904)
Beschreibung: M79 ist ein schöner Kugelsternhaufen im Sternbild Hase. Mit einer Entfernung von 41.000 Lichtjahren liegt er in den Außenbereichen der Milchstraße. Bei besten Bedingungen kann man ihn gerade mit bloßem Auge erwischen. In Ferngläsern und kleinen Teleskopen zeigt M79 etliche Details - erscheint aber immer noch kompakt. Der Haufen hat einen Durchmesser von 100 Lichtjahren.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: AURA/NOAO/NSF

Titel:[20203] Omega Centauri (NGC 5139)
Beschreibung: Omega Centauri ist das schönste Beispiel für einen Kugelsternhaufen. Seine Entfernung beträgt 17 000 Lichtjahre. Innerhalb seines Durchmessers von etwa 150 Lichtjahren enthält er über eine Million Sterne. Mit einer Helligkeit von 3,6 ist er klar mit bloßem Auge zu erkennen und wirkt wie ein Kometenkopf. In Ferngläsern oder kleinen Teleskopen sieht er wie ein sprudelnder Lichtball aus. Omega Centauri hat den Namen eines Sterns, weil die ersten Seefahrer ihn für einen Stern hielten. Der Haufen ist am besten aus südlichen Breiten zu sehen.
Copyright:(c) Jerry Lodriguss
Bildnachweis: Jerry Lodriguss

Titel:[20204] M5 (NGC 5904)
Beschreibung: Im Sternbild Schlange liegt M5, der schönste Kugelsternhaufen am Nordhimmel für kleine Teleskope, die bereits erste Strukturen zeigen (eine recht lose Ansammlung von Sternen am Rand und ein kompakte Ball im Zentrum). Der Haufen ist schon mit bloßem Auge zu sehen. M5 ist mit einem Alter von 13 Milliarden Jahren vermutlich einer der ältesten Kugelsternhaufen.
Copyright:(c) William C. Keel
Bildnachweis: William C. Keel

Titel:[20205] M80 (NGC 6093)
Beschreibung: M80 ist zwar nicht mit bloßem Auge zu sehen, aber dennoch ein bemerkenswerter Kugelsternhaufen. Er enthält einige hunderttausend Sterne in einer Kugel von 72 Lichtjahren Durchmesser. Er ist einer der dichtesten bekannten Kugelsternhaufen. Um das zu erkennen, braucht man schön ein größeres Teleskop. M80 hat eine Reihe von "Blauen Nachzüglern" in seinem Zentrum. Diese hellen blauen Sterne scheinen massereicher und jünger als das Alter des Kugelsternhaufens zu sein. Man vermutet, daß diese Sterne ihre äußeren Hüllen bei engen Begegnungen mit anderen Sternen verloren haben, so daß wir nur noch auf den Sternkern blicken.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PR99-26, Hubble Heritage Team (AURA/STScI/NASA)

Titel:[20206] M4 (NGC 6121)
Beschreibung: M4 ist ein recht heller Kugelsternhaufen. Leider liegt er am Himmel sehr nah am Stern Antares (1. Größe), so daß Beobachtungen mit bloßem Auge sehr schwierig sind. M4 ist mit 7.000 Lichtjahren Entfernung einer der nächsten Kugelsternhaufen. Im Zentrum des Haufen fällt eine balkenartige Struktur auf, die mehr als ein Dutzend recht heller Sterne bilden.
Copyright:(c) William C. Keel
Bildnachweis: William C. Keel

Titel:[20207] Great Hercules Cluster - M13 (NGC 6205)
Beschreibung: M13 gehört zu den schönsten Kugelsternhaufen am Nordhimmel. In den Sommermonaten kann man ihn gut mit bloßem Auge beobachten. Er ist voll von Sternen, zwischen 300.000 und 500.000 Sterne sind in eine Kugel von 140 Lichtjahren Durchmesser gepackt. M13 ist zudem recht nah (23.000 Lichtjahre Entfernung) - ein ideales Objekt für Amateurteleskope. Die Zentralregion ist vermutlich 500-mal dichter mit Sternen gepackt als die Nachbarschaft der Sonne.
Copyright:(c) Robert Gendler
Bildnachweis: Images by Robert Gendler

Titel:[20208] M10 (NGC 6254)
Beschreibung: M10 ist ein weiteres schönes Beispiel für einen Kugelsternhaufen. Im Sternbild Schlangenträger ist er neben dem Stern 5. Größe 30 Ophiuchi mit bloßem Auge zu sehen. Bei geringer Vergrößerung ist die Struktur kaum zu erkennen. Bei mittlerer Vergrößerung zeigt sich ein komplexer Kern, der scheinbar von einem Kranz von Sternen 12. Größe umgeben wird.
Copyright:(c) T. Credner & S.Kohle
Bildnachweis: T. Credner & S.Kohle, Sternwarte Hoher List

Titel:[20209] M19 (NGC 6273)
Beschreibung: Das auffallendste Merkmal von M19 ist sein Form. Er ist von elliptischer Natur - doppelt soviele Sterne liegen an seiner Hauptachse als an seiner Nebenachse. Die hellsten Sterne haben nur 14. Größe, so daß nur die stärksten Teleskope einzelne Sterne im Kugelsternhaufen auflösen können.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Doug Williams, N.A.Sharp/AURA/NOAO/NSF

Titel:[20210] M71 (NGC 6838)
Beschreibung: Lange Zeit war die wahre Natur von M71 ein Rätsel. Ist er ein loser Kugelsternhaufen oder ein kompakter offener Sternhaufen? Die Antwrt ist, daß M71 ein Kugelsternhaufen ist, der nur 11.700 Lichtjahre entfernt ist und deshalb so offen erscheint. Zwar ist er nicht besonders hell, aber trotzdem leicht im Sternbild Pfeil zu finden.
Copyright:(c) T. Credner & S.Kohle
Bildnachweis: T. Credner & S.Kohle, Calar Alto Observatory

Titel:[20211] M15 (NGC 7078)
Beschreibung:M15 ist möglicherweise der am dichtesten gepackte bekannte Kugelsternhaufen. Er liegt im Sternbild Pegasus. Ungewöhnlich ist, daß er im nordöstlichen Teil einen kleinen Planetarischen Nebel enthält (nur der Kugelsternhaufen M22 hat ebenfalls einen Planetarischen Nebel). Die Zentralregionen des Haufens sind vermutlich gravitativ kollabiert. Vermutlich ist dies durch die Anziehung der Sterne im Haufen untereinander und nicht durch ein besonders massives Objekt im Zentrum geschehen. Bilder des Hubble-Weltraumteleskops haben das Zentrum aufgelöst und dort kein besonderes Objekt gezeigt.
Copyright:(c) William C. Keel
Bildnachweis: William C. Keel

Titel:[20101] NGC 1850
Beschreibung: NGC 1850 ist ein Doppelhaufen in der Großen Magellanschen Wolke, einer Satellitengalaxie unserer Milchstraße. Dieser Haufen gehört zu einer Klasse von Objekten, die als junge, Kugelsternhaufen-artige Sterngruppen bekannt sind. NGC 1850 hat einen 40 Millionen Jahre alten Haupthaufen und einen jüngeren, kleineren Haufen von etwa 4 Millionen Jahren. In den vergangenen 20 Millionen Jahren sind in dem Haupthaufen etwa 1.000 Sterne als Supernovae explodiert.
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: ESO PR Photo 15/99

Titel:[20102] M37 (NGC 2099)
Beschreibung: M37 ist der sternreichste und hellste der offenen Sternhaufen im Fuhrmann. Er enthält mehr als 1.500 Sterne, von denen 500 heller als 15. Größenklasse sind. Der Haufen ist vermutlich 4.000 bis 4.500 Lichtjahre entfernt. Am Himmel hat er einen Durchmesser von 24 Bogenminuten, was dann etwa 25 Lichtjahren entspricht. Seine kompakte Größe macht ihn zum idealen Beobachtungsobjekt für ein Teleskop - er sieht dann fast wie ein Kugelhaufen aus.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: AURA/NOAO/NSF

Titel:[20103] M50 (NGC 2323)
Beschreibung: M50 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Einhorn. Er erscheint am Himmel als helles Leuchten vor dem Hintergrund der Milchstraße und ist bei schlechten Sichtbedingungen nur schwer zu erkennen. Der Haufen ist etwa 3.000 Lichtjahre entfernt. Sein Winkeldurchmesser beträgt 15 Bogenminuten, was 18 Lichtjahren entspricht. Die wahre Größe von M50 ist allerdings unklar, da das umliegende dichte Sternfeld eine klare Definition des Haufens unmöglich macht. Der Haufen enthält eine reiche Mischung aus heißen blau-weißen Sternen, sowie rote und gelbe Riesensterne.
Copyright:(c) T. Credner & S.Kohle
Bildnachweis: T. Credner & S.Kohle, Calar Alto Observatory

Titel:[20104] M47 (NGC 2422)
Beschreibung: Dieses herrliche Bild zeigt die beiden offenen Sternhaufen M46 (links) und M47. Tatsächlich sind die beiden Haufen keine Nachbarn, sondern mehr als 3.800 Lichtjahre voneinander getrennt. M47 ist ein loser offener Haufen mit etwa 100 Sternen und 15 Lichtjahren Durchmesser. Die hellsten Sterne habe 5. Größe und lassen sich mit bloßem Auge vor dem schwachen nebligen Fleck der anderen Sterne ausmachen.
Copyright:(c) Jerry Lodriguss
Bildnachweis: Jerry Lodriguss

Titel:[20105] M46 (NGC 2437)
Beschreibung: M46 ist ein reicher offener Sternhaufen mit einigen hundert Sternen zwischen 10. und 13. Größe. Der Haufen hat etwa 30 Lichtjahre Durchmesser, zweimal größer als sein Himmelsnachbar M47. Der rote Fleck über dem Zentrum des Haufens ist ein Planetarischer Nebel, der allerdings nicht zum Haufen gehört, sondern weitere 1.000 Lichtjahre entfernt ist.
Copyright:(c) Jerry Lodriguss
Bildnachweis: Jerry Lodriguss

Titel:[20106] Praesepe - M44 (NGC 2632)
Beschreibung: M44 liegt in einer dunklen Himmelsregion im Sternbild Krebs. Er ist mit bloßem Auge leicht als Nebelfleck 3. Größe auszumachen - heller als alle umgebenden Sterne. Der Haufen ist sehr nah - nur etwa 577 Lichtjahre entfernt, wie Messungen des europäischen Hipparcos-Satelliten ergaben - und nimmt am Himmel eine Fläche von drei Vollmonden ein. Dort gibt es etwa 200 Sterne zwischen 6. und 14. Größenklasse. Der Haufen ist seit Jahrhunderten bekannt und schon Galileo beobachtete dort mehr als 40 Sterne.
Copyright:(c) T. Credner & S.Kohle
Bildnachweis: Till Credner

Titel:[20107] Schmuckkästchen - NGC 4755
Beschreibung: Dieser berühmte offene Haufen mit dem Beinamen Schmuckkästchen ist eine Gruppe junger heller Sterne und ist mit bloßem Auge im Sternbild Kreuz des Südens zu erkennen. Der helle orangefarbene Stern ist ein sehr großer und leuchtkräftiger Überriese, der in bestechendem Kontrast zu seinen blau-weißen Nachbarn steht. Der Haufen ist nur von südlichen Breiten aus zu sehen.
Copyright:(c) Anglo Australian Observatory
Bildnachweis: AAT 25 - David Malin

Titel:[20108] Schmetterlingshaufen - M6 (NGC 6405)
Beschreibung: M6 ist ein weiterer sehr schöner offener Sternhaufen. Er liegt im Sternbild Skorpion nahe dem Galaktischen Zentrum. Sterne und zugehöriger Nebel bilden die Form eines Schmetterlings mit offenen Flügeln. Der Haufen enthält einige hundert Sterne, von denen viele heller als 11. Größenklasse sind. Die meisten Sterne haben helle blau-weiße Farbe. Allerdings gibt es eine auffällige Ausnahme. Der helle orange Veränderliche BM Scorpii, der im Maximum gerade mit bloßem Auge zu sehen ist.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Nigel Sharp, Mark Hanna/AURA/NOAO/NSF

Titel:[20109] Ptolemäus-Haufen - M7 (NGC 6475)
Beschreibung: Ptolemäus entdeckt M7 im zweiten Jahrhundert nach Christus. Der Haufen sitzt wie ein helles Feuerwerk vor dem sternübersäten Hintergrund der Milchstraße. Der Haufen enthält knapp 100 Sterne, die alle heller als 10. Größe sind. Einige davon sind bei guten Sichtbedingungen sogar mit bloßem Auge zu erkennen. Der hellste Stern im Haufen hat fast goldene Farbe und ist ein Riesenstern (rechts unterhalb der Bildmitte).
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Nigel Sharp, REU Program, AURA/NOAO/NSF

Titel:[20110] Wildentenhaufen - M11 (NGC 6705)
Beschreibung: M11 ist eine der reichsten offenen Sternhaufen und enthält mehr als 3.000 Sterne. Er sieht fast wie ein Kugelsternhaufen aus. Würden Sie im Zentrum von M11 leben, hätten Sie einige hundert Sterne von 1. Größe oder heller am Himmel, etwa 40 wären sogar 3- bis 50-mal heller als Sirius. Der Haufen besteht aus einer Mischung von blau-weißen Sternen und gelben und roten Riesensternen.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Nigel Sharp, REU Program, AURA/NOAO/NSF

Titel:[20111] Plejaden - M45
Beschreibung: Die Plejaden sind eines der schönsten und nächstgelegenen Beispiele für Reflexionsnebel um einen Haufen aus jungen Sternen. Sie bestehen aus mehreren hundert Sternen, stehen etwa 400 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Stier und sind seit der Antike bekannt. Die sieben hellsten Sterne sind unschwer mit bloßem Auge zu erkennen. Sie tragen die Namen der sieben Schwestern, der Töchter des Atlas. Die leuchtenden Nebel um die Sterne sind kalte Gas- und Staubwolken, in die sich der Haufen hineinbewegt hat und die das Licht der Sterne reflektieren. Neuere Beobachtungen haben ergeben, daß der Haufen womöglich mehr als 500 Sterne enthält, die über mehr als 2 Grad (viermal der Vollmonddurchmesser) am Himmel verteilt sind.
Copyright:(c) Anglo Australian Observatory/Royal Observatory, Edinburgh
Bildnachweis: UKS 18 - David Malin

Titel:[20301] NGC 2346
Beschreibung: NGC 2346 ist ein etwa 2.000 Lichtjahre entfernter Planetarischer Nebel. Er ist das Endstadium eines Doppelsternsystems. Dieser Doppelstern enthält zwei Sterne, die sich in 16 Tagen umkreisen. Astronomen vermuten, daß einer der Sterne ein heißer Kern ist, ein Stern, der seine äußeren Schichten verloren hat. Als dieser Stern sich entwickelt hat, dehnte er sich aus und hat schließlich den Nachbarn eingehüllt. Die Wechselwirkung beider Sterne führte zum Ausstoß von Material - ursprünglich in Form einer Scheibe, die dann aber schnelle stellare Winde zur aktuellen Form gebracht haben.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PR97-07, Massimo Stiavelli & Inge Heyer (STScI), NASA

Titel:[20302] Eskimonebel - NGC 2392
Beschreibung: Der Eskimonebel heißt so, weil er bei Beobachtung von der Erde wie ein lachendes Eskimogesicht in einem Fellparka aussieht. Diese Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops zeigt mehr Details. Dieser komplexe Planetarische Nebel begann seine Entstehung vor etwa 10.000 Jahren. In der Parka-Region läuft in einer Scheibe Material vom Stern nach außen - meist in "Fingern". Die Zentralregion zeigt ein filigranes Muster. Zwei elliptische Ringe umgeben den Zentralstern, einer oberhalb, einer unterhalb. Die unterschiedlichen Gase im Nebel zeigen sich in verschiedenen Farben: Stickstoff (rot), Wasserstoff (grün), Sauerstoff (blau) und Helium (violett).
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC00-07, NASA, ESA, Andrew Fruchter and the ERO team (STScI)

Titel:[20303] Südlicher Ringnebel - NGC 3132
Beschreibung: Der Südliche Ringnebel ist ein wunderbarer Planetarischer Nebel. Er liegt 2.000Lichtjahre entfernt und hat ein halbes Lichtjahr Durchmesser. Die Gase im Nebel dehnen sich mit 9 km/s aus. Im Herzen des Nebels sind zwei Sterne zu erkennen. Der schwächere von beiden hat diesen Nebel verursacht und ist jetzt kleiner als die Sonne. Seine intensive UV-Strahlung läßt die Gasmassen leuchten. Der hellere Stern ist noch in einem früheren Stadium der Sternentwicklung und hat mit dem Nebel nichts zu tun. Die Farben markieren die Temperatur der Gasmassen. Blau ist das heißeste Gas, rot das kälteste. Außerdem ist ein gewaltiges Filament aus kühleren Material zu sehen, das aus dem Staub und Gas kondensiert ist.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC98-39, Hubble Heritage Team (STScI/AURA/NASA)

Titel:[20304] Eulennebel - M97 (NGC 3587)
Beschreibung: M97 ist ein komplexer Planetarischer Nebel, der auf Fotos wie das Gesicht einer Eule aussieht. Er ist sehr schwer zu beobachten, da er so lichtschwach und ausgedehnt ist. Vermutlich ist er ein zylindrischer Torus, den wir unter einem solchen Winkel sehen, daß die Ende des Zylinders den Eulenaugen entsprechen. Der Nebel hat etwa 0,15 Sonnenmassen - der Zentralstern etwa 0,7 Sonnenmassen.
Copyright:(c) Copyright Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA), Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: AURA/NOAO/NSF

Titel:[20305] NGC 5315
Beschreibung: Ein Bild des Hubble-Weltraumteleskop von diesem kreuzförmigen Planetarischen Nebel. Das Material um den Elternstern wurde so weggeschleudert, daß wir direkt auf den Zentralstern gucken können - so wie die Sonne durch Wolkenlücken späht. Das Material scheint sich entlang zweier Achsen, die rechtwinklig zueinander sind, verteilt zu haben. Das könnte an einem Doppelsternsystem im Zentrum des Nebels liegen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Howard Bond (STScI), NASA

Titel:[20306] NGC 5882
Beschreibung: Ein weiterer interessant aussehender Planetarischer Nebel. Das Material im Nebel scheint sehr dünn zu sein - wir gucken mindestens auf zwei konzentrische Hüllen. Die Hüllen zeigen eine sehr detailreiche Struktur. Im Vergleich zu anderen Planetarischen Nebeln ist der Zentralstern hier sehr hell. Das könnte am dünnen Gas und am jungen Alter des Nebels liegen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Howard Bond (STScI), NASA

Titel:[20307] Butterfly Nebula - NGC 6302
Beschreibung: Ein dramatisches Farbbild des Schmetterlingsnebels mit einer Bildqualität besser als 0,6 Bogensekunden - aufgenommen vom Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte in Chile. Der Nebel ist bipolar. Sein Zentralstern ist hinter einer dunklen, scheibenartigen Struktur verborgen. Der Ursprung dieser Scheibe ist unklar. Es könnte am vermuteten Doppelsternsystem im Zentrum des Nebels liegen.
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: VLT UT1 First Light Photo No 4

Titel:[20308] NGC 6369
Beschreibung: NGC 6369 ist dem Ringnebel sehr ähnlich. Der äußere Rand des Nebels scheint dichter zu sein als der innere Bereich. Material erstreckt sich vom Elternstern hinaus in den Nebel. Die gebogene Natur dieser Struktur deutet auf starke Sternwinde hin, die das Gas beeinflussen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Howard Bond (STScI), NASA

Titel:[20309] NGC 6537
Beschreibung: Diese schöne Struktur ist auch ein Planetarischer Nebel. Der Zentralstern liegt in der grünen Region im Zentrum des Bildes. Es ist unklar, wie sich so eine Struktur bildet. Vielleicht bilden die Anziehungskräfte eines Doppelsternsystems und Sternwinde einen äquatorialen Staub- und Gasgürtel.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Bruce Balick, University of Washington; Vincent Icke, Universität Leiden (Niederlande); Garrelt Mellema, Universität Stockholm; NASA

Titel:[20310] Katzenaugennebel - NGC 6543
Beschreibung: NGC 6543 ist 3.000 Lichtjahre entfernt und mit einem Alter von 1.000 Jahren ein junger Planetarischer Nebel. Dieses komplexe Gebilde wurde viel untersucht. Im Innern des Nebels scheint es konzentrische Gashüllen zu geben, schnelle Jets von Gas und Gasknoten als Folge von Schockwellen. Höchstwahrscheinlich sitzt im Zentrum von NGC 6543 ein Doppelsternsystem. Dieses Bild ist eine Montage von Bildern bei verschiedenen Wellenlängen - die Farben zeigen unterschiedliche Gase: Rot ist Wasserstoff, blau Sauerstoff und grün Stickstoff.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC95-01, J.P. Harrington & K.J. Borkowski (University of Maryland), NASA

Titel:[20311] Ringnebel - M57 (NGC 6720)
Beschreibung: M57 war einer der ersten beobachteten Planetarischen Nebel und gehört zu den schönsten Objekten am Himmel. Er liegt in der Leier und läuft in nördliche Breiten in Sommernächten durch den Zenit. Der "Ring" ist wie ein riesiger "Doughnut" - wir gucken genau durch das Loch. Der Zentralstern hat etwa 14. Größe - allerdings schwanken die Schätzungen.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PR99-01, Hubble Heritage Team (STScI/AURA/NASA)

Titel:[20312] NGC 6751
Beschreibung: NGC 6751 erleuchtet den Himmel wie ein riesiges Feuerwerk. Er ist ein sehr komplexer Planetarischer Nebel. Die blauen Regionen enthalten das heißeste Gas, das einen Ring um den übrigbleibenden Zentralstern bildet. Der Zentralstern ist etwa 140.000°C heiß. Orange und rot ist das kühlere Gas, das in Filamenten vom Zentralstern weg strömt. Die Form dieser Filamente deutet an, daß die Strahlung und der Sternwind des Zentralsterns sie beeinflussen. NGC 6751 ist etwa 6.500 Lichtjahre entfernt und hat 0,8 Lichtjahre Durchmesser - 600mal der Durchmesser unseres Sonnensystems.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC00-12, Hubble Heritage Team (STScI/AURA/NASA)

Titel:[20313] Hantelnebel - M27 (NGC 6853)
Beschreibung: M27 war der erste entdeckte Planetarische Nebel. Er hat eine wunderbare Form, da wir genau auf die Äquatorebene gucken. Die innere Struktur ist allerdings sehr komplex - mit mindestens zwei Materieschalen. Das Gas war mal in den äußeren Schichten des Zentralsterns und ist vor einiger Zeit abgestoßen worden. Die Ausdehnungsgeschwindigkeit läßt das Alter des Nebels auf etwa 10.000 Jahr abschätzen. Der Zentralstern ist mit 14. Größe eine echte Herausforderung für Amateurteleskope.
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: ESO PR Photo 38a/98

Titel:[20314] Saturnnebel - NGC 7009
Beschreibung: Der Saturnnebel ist ein weiterer Planetarischer Nebel mit bemerkenswerter Form - der er seinen Namen verdankt. Dieses Bild des Hubble-Weltraumteleskops zeigt viele Details im Nebel sowie den Zentralstern. Wie diese Form zustande kommt, ist unklar - möglicherweise spielt eine Scheibe von Material eine Rolle. Auch vor und hinter dem Zentralstern scheint es etliche Strukturen zu geben. Der Nebel liegt etwa 3.500 Lichtjahre entfernt.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Bruce Balick, University of Washington; Jason Alexander, University of Washington; Arsen Hajian, U.S. Navel Observatory; Yervant Terzian, Cornell University; Mario Perinotto, Universität von Florenz (Italien); Patrizio Patriarchi, Arcetri-Observatorium (Italien); NASA

Titel:[20315] NGC 7027
Beschreibung: Dieses Bild des Hubble-Weltraumteleskops von NGC 7027 zeigt in vielen Details, was passiert, wenn ein Stern in die Phase eines Planetarischen Nebels kommt. NGC 7027 liegt etwa 3.000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schwan. Das Bild ist ein Komposit aus sichtbaren und infraroten Daten. Die Zentralgebiete bestehen aus zwei großen Gas- und Staubblasen, die dem Stern Eta Carinae verblüffend ähneln. Ein äußerer Ring ist bereits sichtbar,
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Howard Bond (STScI), NASA

Titel:[20316] Helixnebel - NGC 7293
Beschreibung: Der Helixnebel ist ein beliebtes Beobachtungsobjekt der Astronomen. Er ist der nächste bekannte Planetarische Nebel - nur 400 Lichtjahre entfernt, 100mal weiter entfernt als der nächste Stern. Seine scheinbare Größe ist mit etwa 0,25° die größte aller Planetarischen Nebel. Der Zentralstern ist ein Weißer Zwerg 13. Größe mit 50.000°C Oberflächentemperatur. Die Farben entsprechen den Gasen: Die zentrale blaue Region kommt von ionisiertem Sauerstoff, die äußeren roten Regionen von ionisiertem Stickstoff und Wasserstoff.
Copyright:(c) David Hanon
Bildnachweis: David Hanon

Titel:[20317] Hubble 5
Beschreibung: Hubble 5 ist ein bipolarer Planetarischer Nebel, der durch einen heißen Wind von Teilchen entstanden ist, der vom zentralen Sternsystem wegläuft. Wechselwirkt dieses Material mit dem umgebenden interstellaren Medium, leuchtet es. Im Zentrum dieses Nebels sitzt ein Stern ähnlich der Sonne und wird langsam zum Weißen Zwerg.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Bruce Balick, University of Washington; Vincent Icke, Universität Leiden (Niederlande); Garrelt Mellema, Universität Stockholm; NASA

Titel:[20318] M2-9
Beschreibung: Etwas mehr als 2.000 Lichtjahre entfernt, ist M2-9 ein dramatisches Beispiel für einen bipolaren Planetarischen Nebel. Gas, das mit hoher Geschwindigkeit vom Zentralstern abläuft, wird von einem Torus aus Material in zwei Blasen abgelenkt. Im Zentrum laufen zwei Sterne in einer riesigen Gasscheibe umeinander, die zehnmal so groß ist wie die Plutobahn.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: Bruce Balick, University of Washington; Vincent Icke, Universität Leiden (Niederlande); Garrelt Mellema, Universität Stockholm; NASA

Titel:[20319] Stundenglasnebel - MyCn 18
Beschreibung: Der Stundenglasnebel ist ein junger Planetarischer Nebel in etwa 8.000 Lichtjahren Entfernung. Dieses Bild wurde bei drei verschiedenen Wellenlängen aufgenommen, um die Gasverteilung des Nebels zu erkunden. Stickstoff ist rot, Wasserstoff grün und doppelt ionisierter Sauerstoff blau. Wie genau dieser Nebel entstanden ist, ist unklar. Astronomen vermuten, daß es zu dieser Form durch sich ausdehnenden Sternwind in einer langsam expandierenden, dichteren äquatoriale Wolke gekommen ist.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC96-07, R. Sahai & J. Trauger (JPL), the WFPC2 Science Team, NASA

Titel:[20401] Krebsnebel - M1 (NGC 1952)
Beschreibung: Der Krebsnebel, M1, gehört zu den interessantesten Objekten am Himmel. Er ist der Überrest einer gewaltigen Sternexplosion im Jahr 1054. Der Krebsnebel ist so hell, daß er in allen Wellenlängenbereichen gut zu beobachten ist. Der Zentralstern ist ein Pulsar, ein schnell rotierender Neutronenstern. Er rotiert so schnell, daß alle 0,033 Sekunden ein Puls Röntgen- oder Radiostrahlung bzw. sichtbares Licht zu sehen ist. Im sichtbaren Licht hat der Zentralstern 16. Größe und ist damit nur großen Teleskopen zugänglich.
Copyright:(c) European Southern Observatory
Bildnachweis: ESO PR Photo 40f/99

Titel:[20402] Krebsnebel - M1 (NGC 1952)
Beschreibung: Dieses Farbkomposit des Krebsnebels (aufgenommen vom Hubble-Weltraumteleskop) zeigt eine turbulente Gaswolke, die sich mit 5 Millionen km pro Stunde ausdehnt. Der Krebsnebel entstand durch eine Supernova im Jahre 1054. Der Kern des explodierten Sterns hat als Pulsar überlebt und ist der untere der beiden hellen Sterne links oberhalb der Bildmitte. Der Pulsar dreht sich 30mal pro Sekunde und heizt das umgebende Gas an, so daß es gespenstisch bläulich leuchtet. Die Gasfilamente scheinen dem Pulsar nahe zu sein. Tatsächlich laufen die grüngelben Filamente unten im Bild mit 500 km/s auf uns zu. Die rosafarbenen Filamente laufen mit einer ähnlichen Geschwindigkeit von uns weg.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC00-15, Hubble Heritage Team (STScI/AURA/NASA)

Titel:[20403] Cygnus Loop - NGC 6960
Beschreibung: Der Cygnus Loop ist Teil des Überrests einer alten Supernovaexplosion, die vor etwa 15.000 Jahren stattgefunden hat. Die Schockwelle der Supernova, die von links nach rechts durch das Blickfeld läuft, hat eine dichte Wolke aus interstellarem Gas getroffen. Die Schockwelle läuft in das Gas, heizt es auf und regt es so zum Leuchten an. Blaue Gebiete sind doppelt ionisierter Sauerstoff, der durch die Hitze der Schockfront entsteht. Rot ist das Licht von einfach ionisiertem Schwefel, der nach dem Durchlaufen der Schockwelle wieder abkühlt. Grünes Licht kommt vom Wasserstoff.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PRC95-11, Jeff Hester (Arizona State University), und NASA

Titel:[20404] SN1987A
Beschreibung: SN1987A ist die dichteste Supernova in der modernen Astronomie. Das Hubble-Weltraumteleskop hat dieses Bild sieben Jahre nach der Explosion aufgenommen - es zeigt Ringe leuchtenden Gases. Die Ringe scheinen aus unserer Sicht leicht geneigt zu sein. Tatsächlich liegen sie in drei Ebenen. Der kleine helle Ring liegt in einer Ebene mit dem Vorgängerstern, die beiden größeren Ringe liegen davor und dahinter. Die Form des Nebels hat die Astronomen überrascht, die die Form eines Stundenglases erwartet hatten.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: STScI-PR94-22, Dr. Christopher Burrows, ESA/STScI, und NASA