Titel:[11601] Neptun
Beschreibung: Ein großartiger Blick auf Neptun, der eine dunkelblaue Atmosphäre mit vielen Strukturen zeigt. Das Bild wurde aus einer Entfernung von 6,5 Millionen km gemacht. Es zeigt den Großen Dunklen Fleck und die ihn begleitende helle Wolke. Am westlichen Rand ist die sich schnell bewegende und Scooter genannte Wolkenstruktur zu erkennen. Das Dunkelblau kommt von der Absorption des roten Lichts durch Moleküle in der oberen Atmosphäre.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11602] Wolken auf Neptun
Beschreibung: Das vertikale Relief ist hier bei den Neptunwolken deutlich zu sehen. Die Wolken erstrecken sich entlang der Breitengrade. Die zur Sonne weisende Seite der Wolken erscheint hell, die andere liegt im Schatten. Die Auflösung ist etwa 11 km pro Bildelement. Die Wolkenstreifen sind zwischen 50 und 200 km breit, ihre Schatten 30 bis 50 km. Die Wolkenhöhe beträgt etwa 50 Kilometer über der Hauptwolkendecke.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11603] Großer Dunkler Fleck
Beschreibung: Neptuns Großer Dunkler Fleck füllt diese Aufnahme aus einer Entfernung von 2,8 Millionen km aus. Das Bild zeigt weiße Wolken, die die Grenze von dunkel- und hellblauen Regionen überdecken. Das Sturmsystem rotiert gegen den Uhrzeigersinn, wie die Spiralstruktur der blauen Regionen und hellen Wolken verrät.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11604] Kleiner Dunkler Fleck
Beschreibung: In der Neptunatmosphäre wurde ein weiteres dunkles Wolkensystem beobachtet. Die Bandstruktur weist auf starke Winde hin. Die V-förmige Struktur nahe dem rechten Rand des hellen Gebiets deutet auf eine Rotation des Sturms im Uhrzeigersinn. Das ist anders als beim Großen Dunklen Fleck von Neptun oder dem Großen Roten Fleck von Jupiter.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11605] Sturmwolken
Beschreibung: Die Kombination von Bildern des Hubble-Weltraumteleskops und eines Infraroteleskops auf Mauna Kea zeigt das Neptunwetter. Die Bilder zeugen gewaltige Stürme und Äquatorwinde von 1.500 km/h. Welcher Mechanismus dieses Wetter antreibt, ist bisher unklar, da Neptun sehr viel weniger Hitze von der Sonne abbekommt als die Erde.
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Bildnachweis: STScI-PRC98-3, Lawrence A. Sromovsky (University of Wisconsin-Madison) und NASA

Titel:[11606] Neptun-Ringe
Beschreibung: Bis zur Voyager 2-Mission war nur bekannt, daß Neptun einige Ringfragmente hat, aber keine kompletten Ringe. Dieses Bild bestätigte die Neptunringe. Der äußerste Ring scheint drei dichtere und hellere Bereiche zu haben. Vermutlich sind genau diese Bereiche zuvor von der Erde aus beobachtet worden.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11607] Ringe bei der dichtesten Annäherung
Beschreibung: Dieses Bild wurde beim Blick zurück unmittelbar nach der engsten Annäherung an Neptun gemacht. Im Gegenlicht erscheinen die Ringe viel heller. Die Ringe enthalten viele mikroskopische Teilchen, die das Licht streuen. Neben den zwei bekannten Ringen zeigte dieses Bild auch einen dritten schwächeren Ring, der innerhalb der bekannten Ringe liegt. Dieser neue Ring ist recht schwach, mit 2.500 km Breite aber auch sehr weit verteilt.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11608] Das ganze Ringsystem
Beschreibung: Zwei Voyager 2-Aufnahmen zeigen das komplette Ringsystem von Neptun. De schwache, innerste Ring ist zu sehen, ebenso wie die beiden hellen Ringe, deren Existenz auch schon vor der Voyager-Mission bekannt war. Der mittlere Ring scheint einen Bereich von Staub zu haben, der sich zum äußeren Ring erstreckt und genau in der Mitte von beiden am hellsten ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11609] Neptun und Triton
Beschreibung: "Rückblick" auf die Sicheln von Neptun und seinem Mond Triton (rechts), aufgenommen von Voyager 2 einige Tage nach der größten Annäherung an den Planeten. Neptun erscheint hier nicht mehr blau, da unter diesem Blickwinkel die Streuung des gesamten Lichts die Absorption des roten Lichts dominiert.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11701] Nereid
Beschreibung: Nereid ist 1949 entdeckt worden. Bis zur Voyager 2-Mission waren nur die Bahndaten und die Helligkeit des Mondes bekannt. Das Voyager-Bild (Auflösung 43 km pro Bildelement) zeigt die Größe und das Relexionsvermögen des Mondes. Nereid hat etwa 170 km Durchmesser und reflektiert 12% des einfallenden Sonnenlichts.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11702] Triton
Beschreibung: Details von bis zu 100 km Größe lassen sich auf dieser Farbaufnahme des größten Neptunmondes Triton erkennen. Der leicht rötliche Eindruck könnte von Methangas und -eis auf de Oberfläche kommen. Die dunklen Bereiche oben im Bild gehören zu einem dunklen Gürtel nahe dem Äquator. Der Südpol liegt in der Mitte, etwa ein Sechstel Bilddurchmesser vom unteren Bildrand entfernt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11703] Farbmosaik von Triton
Beschreibung: Ein hoch aufgelöstes Farbmosaik von Triton. Triton ist neben Erde und Titan das einzige Objekt im Sonnensystem mit einer stickstoffreichen Atmosphäre. Triton hat zudem die kälteste bekannte Oberfläche im Sonnensystem (-235°C) - der meiste Stickstoff ist somit ausgefroren. Die rötlichen Ablagerungen am Pol scheinen Methaneis zu enthalten, das mit Sonnenlicht reagiert hat. Die darüber liegenden dunklen Streifen sind vermutlich eisige Staubablagerungen großer Geysir-artiger Ausbrüche, die auf dem Mond aktiv sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11704] Rand von Triton
Beschreibung: Ein Echtfarbenbild von Triton aus einer Entfernung von 210.000 km. Die größten Strukturen haben etwa 5 km Durchmesser. Das Bild zeigt eine geologische Grenze zwischen einem rauhen Bereich rechts und einer eher glatten Oberfläche links. Die Farbgrenze fällt nicht mit der geologischen Grenze zusammen. Die Farbe kommt wohl von einem dünnen Überzug über unterschiedlichem darunter liegenden Gelände.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11705] Einschlagskrater
Beschreibung: Diese Region liegt auf der Nordhalbkugel Tritons. Das große flache Gelände rechts ist ein einzelner Einschlagskrater. Es ist der einzige Hinweis für Krater auf der Oberfläche des Mondes. Höchstwahrscheinlich haben Fließprozesse der Oberfläche die Spuren anderer Krater verwischt.
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Bildnachweis: NASA/JPL