Titel:[11201] Saturnsichel und Ringschatten
Beschreibung: Nach dem Vorbeiflug an Saturn hat Voyager 1zurückgeblickt und diese einzigartige Aufnahme gemacht. Saturn erscheint als Sichel - von der Erde aus eine unmögliche Perspektive. Ringe und Wolken reflektieren Sonnenlicht. Die hauchfeine Struktur der Ringe fällt auf, da Saturn teilweise durch die Ringe hindurch zu sehen ist. Eine Teile der Ringe sind dicht genug, um einen Schatten rund um Saturns Äquator zu werfen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11202] Blick auf die volle Scheibe
Beschreibung: Dieses Bild von Voyager 1 entstand am letzten Tag, an dem die Sonde bei ihrem Anflug 1980 Planet und Ring komplett mit einem Bild aufnehmen konnte. Dione, einer der inneren Saturnmonde, ist unterhalb des Saturnsüdpols zu erkennen. Das Bild zeigt feine Details der Ringe, so auch Material in der recht breiten Cassini-Teilung. Ebenso ist die Encke-Teilung am äußeren Rand der Ringe zu erkennen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11203] Saturn im Infraroten
Beschreibung: Eine Infrarotansicht von Saturn mit dem Hubble-Weltraumteleskop (1998). Blau erscheint die klare Atmosphäre bis hinunter zur Hauptschicht der Wolken. Blautöne weisen auf unterschiedliche Größe und Zusammensetzung der Wolkenteilchen hin. Grün und gelb erscheint Dunst über den Wolken. Der Dunst in den gelben Regionen am dichtesten und zieht wegen der starken von Ost nach West laufenden Winde rund um den Planeten. Rot und orange erscheinen Wolken, die hoch in die Atmosphäre aufragen. Rote Wolken sind die höchsten. Die braune Farbe des inneren Ringes kommt von Wasserabsorption. Die beiden kleinen Monde Dione und Tethys sind unten links bzw. oben rechts zu sehen.
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Bildnachweis: STScI-PRC98-18, Erich Karkoschka (University of Arizona), und NASA

Titel:[11204] Saturns Polarlicht
Beschreibung: Zu den Polarlichtern bei Saturn kommt es durch einen Wind hochenergetischer Teilchen. Saturn Polarlicht ist nur im UV-Licht zu sehen und damit vom Erdboden aus unsichtbar. Diese Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops zeigt nur geringe Strukturen im Polarlicht. Das deutet darauf hin, daß das Polarlicht im wesentlichen durch Wechselwirkungen von Saturns Magnetfeld und geladenen Teilchen von der Sonne geformt wird.
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Bildnachweis: STScI-PRC98-05, J.T. Trauger (Jet Propulsion Laboratory), und NASA

Titel:[11205] Saturnringe
Beschreibung: Voyager 2 machte diese hochaufgelöste Aufnahme der Ringe aus 3 Millionen km Entfernung. Der Rand des Planeten ist durch den C-Ring und den inneren Teil des B-Rings zu sehen. Das durch die Cassini-Lücke auf den Planeten fallende Licht ist als heller Streifen zu erkennen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11206] B- und C-Ringe
Beschreibung: Dieses Falschfarbenbild von Voyager 2 zeigt den C-Ring, allerdings ist auch der B-Ring oben und links zu sehen. Insgesamt sieht man mehr als 60 helle und dunkle Einzelringe. Der C-Ring sieht blau aus, während der kleine sichtbare Teil des B-Rings gelb erscheint. Der Farbkontrast deutet auf eine unterschiedliche Zusammensetzung der Ringe hin.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11207] F-Ring
Beschreibung: Saturns F-Ring - hier von Voyager 1 aufgenommen - ist der äußerste Ring des Planeten. Er ist sehr komplex und dünn. Zwei verflochtene Ringe sind zu erkennen. Ebenso sind Knoten auszumachen, die entweder Klumpen von Material in den Ringen oder Minimonde zwischen den Ringen sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11208] Nordhalbkugel
Beschreibung: Diese farbenprächtige Aufnahme der Nordhalbkugel Saturns zeigt viele Strukturen, die an Phänomene auf Jupiter erinnern: kleine Konvektionswolken laufen im zentralen dunklen Gürtel; eine einzelne Wolke mit einem dunklen Ring ist in der hellen Zone darunter zu sehen; und eine longitudinale Welle. Die kleinsten Strukturen auf diesem Bild haben etwa 175 km Durchmesser.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11209] Wellenstruktur in der Atmosphäre
Beschreibung: Eine große bandartige Struktur spannt sich in den mittleren nördlichen Breiten von Saturn. Weiter nördlich gibt es eine Reihe von Konvektionsstrukturen, die auf einen nach Westen laufenden Wind hindeuten.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11210] Kantenstellung der Ringe
Beschreibung: Das obere Bild aus dem Jahr 1996 zeigt die Saturnringe praktisch von der Kante. Die Erde steht damals in der Ebene der Ringe. Der größte Saturnmond, Titan, wirft seinen Schatten auf den Planeten. Die anderen Monde, alle am rechten Rand de Ringe, sind von links nach rechts Mimas, Tethys, Janus und Enceladus. Das untere Bild zeigt die Ringe leicht geneigt. Der Mond Dione, unten rechts, wirft seinen Schatten durch das Ringsystem. Der Mond oben links ist Tethys.
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Bildnachweis: STScI-PRC96-16, Erich Karkoschka (University of Arizona), und NASA

Titel:[11301] Prometheus
Beschreibung: Eine Voyager-Aufnahme von Prometheus (innen) und Pandora. Prometheus läuft gerade innerhalb des F-Rings um Saturn, Pandora gerade außerhalb. Diese beiden "Schäferhundmonde" halten den Ring durch ihre Schwerkraft zusammen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11302] Pandora
Beschreibung: Voyager 2 hat Prometheus nur Stunden vor dem engsten Vorbeiflug an Saturn aufgenommen. Pandora hat eine unregelmäßige Form und läuft am äußeren Rand des F-Rings. Der Mond mißt etwa 110 x 90 x 60 km.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11303] Epimetheus
Beschreibung: Epimetheus ist ein weiterer kleiner Saturnmond. Er hat etwa 110 km Poldurchmesser. Der große Krater oben im Bild hat 35 km Durchmesser. Der dunkle Streifen rund um den Mond ist keine Oberflächenstruktur, sondern der Schatten des dünnen F-Rings.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11304] Janus
Beschreibung: Janus ist ein weiterer kleiner Saturnmond, der auf einer Bahn mit Epimetheus läuft. Vermutlich waren beide früher Bestandteil eines großen Körpers, der auseinander gebrochen ist. Janus mißt 200 x 190 x 150 km.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11313] Calypso
Beschreibung: Calypso ist einer der kleinsten Saturnmonde. Er hat einen etwas länglichen Körper und mißt 30 x 16 x 16 km. In diesem unscharfen Bild aus großer Entfernung hat die längste Ausdehnung etwa 25 km. Calypso läuft auf derselben Bahn wie Telesto, ein weiterer kleiner Mond, und braucht für einen Saturnumlauf etwas mehr als 45 Stunden.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11317] Helene
Beschreibung: Helene ist einer der kleinsten Monde im Sonnensystem. Er hat etwa 32 km Durchmesser und läuft in 2,7 Tagen um Saturn.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11327] Hyperion
Beschreibung: Hyperion ist ein weiterer kleiner und unregelmäßig geformter Saturnmond. Er mißt etwa 370 x 280 x 226 km. Er läuft in einem Abstand von fast 1,5 Millionen km um Saturn und braucht für einen Umlauf etwas mehr als drei Wochen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11328] Iapetus
Beschreibung: Iapetus ist der äußerste der großen Saturnmonde. Er hat eine helle, stark verkraterte Eisoberfläche und dunklere Flecken. Das dunkle Gebiet scheint die "Vorderseite" des Mondes in Bezug auf seine Umlaufbahn zu bedecken. Die hellen Gebiete liegen auf der "hinteren" Iapetus-Halbkugel. Helle Gebiete bestehen aus schmutzigem Eis, dunkle Gebiete aus kohlenstoffhaltigen Molekülen. Warum die beiden Halbkugeln so unterschiedlich sind, ist noch immer unklar. Vielleicht bringt die Cassini-Huygens-Mission im Jahr 2004 Klarheit.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11329] Phoebe
Beschreibung: Dieses Doppelbild zeigt die beiden Halbkugeln des kleinen, äußersten Saturnmondes - Phoebe. Das linke Bild zeigt einen hellen Berg am oberen rechten Rand, der das Licht der untergehenden Sonne reflektiert. Das rechte Bild zeigt eine Halbkugel mit einem hellen Fleck, der ebenfalls zu einem Berg gehören könnte.
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Titel:[11305] Mimas
Beschreibung: Der Saturnmond Mimas wird von einem großen Einschlagskrater von mehr als 100 km Durchmesser dominiert. Die kleineren Krater, die die Oberfläche sprenkeln, deuten darauf hin, daß die Mimas-Oberfläche sehr alt und seit langem unverändert ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11306] Mimas
Beschreibung: Diese Nahaufnahme von Mimas aus einer Entfernung von 208.000 km zeigt Details bis hinunter zu 5 km Größe. Das Relief fällt wegen der langen Schatten an der Tag-Nacht-Linie besonders auf. Daher sind dort mehr Krater zu sehen - mit der Topographie hat das aber nichts zu tun. Zudem fallen einige lange, schmale Tröge auf, die von den Polen zu den Zentralregionen laufen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11307] Enceladus
Beschreibung: Enceladus hat nur 500 km Durchmesser, hat aber eine interessante eisbedeckte Oberfläche. Es sind viele unterschiedliche Strukturen auf diesem Bild zu sehen. Einige Bereiche sind von Bergkämmen durchzogen, andere von geraden Rissen, andere sind stark verkratert und andere sehr eben. Möglicherweise ist diese kleine Welt noch geologisch aktiv und hatte für lange Zeit ein flüssiges Inneres. Möglicherweise waren Gezeitenstörungen durch Saturn und den Mond Dione die Wärmequelle von Enceladus.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11308] Enceladus
Beschreibung: Die Nordpolregion von Enceladus erinnert sehr an den Jupitermond Ganymed. Streifen jüngeren, zerfurchten Geländes durchziehen Gebiete, die älter und mäßig verkratert sind. In einigen Gebieten sind die Krater zum Teil vom neueren Gelände bedeckt. Das deutet auf inneres Schmelzen in Enceladus hin, obwohl der Mond nur etwa 500 km Durchmesser hat.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11309] Tethys
Beschreibung: Dieses Bild von Tethys zeigt Details bis hinab zu 5 km Größe. Der Unterschied zwischen der stark verkraterten Nordhalbkugel und der geringeren Verkraterung der Südhalbkugel fällt auf. Solche Unterschiede deuten an, daß es früher eine Phase innerer Aktivität gegeben hat, die die Oberfläche neu strukturiert hat. Der große Krater oben rechts sitzt auf einem großen Grabensystem, das drei Viertel des Mondes umgibt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11310] Einschlagskrater auf Tethys
Beschreibung: Ein großer Einschlagskrater auf Tethys ähnelt dem auf Mimas. Der Krater ist nicht so tief wie typische Steinkrater, sondern scheint sich abgeflacht zu haben - vermutlich durch das Verfließen des weichen Eises. Der Krater ist wohl in der frühen Geschichte von Tethys entstanden, als das Innere noch recht warm und weich war.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11314] Einschlagskrater auf Dione
Beschreibung: Eine Reihe von Einschlagskratern mit etwa 100 km Durchmesser sind hier nur schwach zu erkennen. Helle Strukturen, die detaillierte Muster bilden, sind vermutlich Reif, der sich über die Oberfläche gelegt hat.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11315] Dione
Beschreibung: Dione ist ein mäßig verkraterter Mond mit etwa 1.100 km Durchmesser. Der Mond hat viele kleine Krater, aber auch ein paar große. Viele Krater sehen noch sehr frisch aus, was auf eine sehr lange inaktive Phase in der Geschichte von Dione hindeutet. Von manchen Kratern gehen Strahlen aus. Andere helle Strukturen sind Bergketten und Täler, die quer über die Oberfläche laufen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11318] Rhea
Beschreibung: Rhea ist ein Mond mittlerer Größe (1.500 km Durchmesser). Wie viele vereiste Körper ist er von hellen Streifen und dunklen Flecken bedeckt. Der Hauptunterschied bei Rhea ist, daß selbst die dunklen Gegenden noch recht hell sind und etwa 50% des einfallenden Lichts reflektieren. Die hellen Streifen können mit Einschlägen zusammenhängen, bei denen das Eis aus der Oberfläche heraus geschleudert wurde.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11319] Rhea
Beschreibung: Eine stark verkraterte Region von Rhea, die sich kurz nach der Entstehung des Mondes vor 4,5 Milliarden Jahren geformt haben muß. Die kleinsten erkennbaren Details haben 2,5 km Durchmesser, ähnlich wie beim Erdmond, wenn man ihn von der Erde aus mit einem Teleskop beobachtet. Die weißen Flecken am Rand mancher Krater sind vermutlich Eis.
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Titel:[11320] Rhea
Beschreibung: Die starke Verkraterung auf diesem Bild weist darauf hin, daß Rhea in den vergangenen Milliarden Jahren unverändert geblieben ist. Die größten Krater (50 bis 100 km Durchmesser) sind in der Eiskruste wohl erhalten. Die Landschaft sieht wie die Steinwüste von Mond und Merkur aus und nicht wie die Eiswelten von Kallsito, Ganymed und Europa. Die kleine Größe von Rhea (1.500 km Durchmesser) bedeutet, daß wenig Hitze im Innern gebildet werden konnte und der Mond früh in seiner Geschichte komplett eingefroren ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11321] Überdeckende Einschlagskrater auf Rhea
Beschreibung: Die sich überdeckenden Einschlagskrater auf Rhea lassen die Oberfläche wie bei Mond oder Merkur aussehen. Viele Krater haben einen Zentralberg, der durch den Rückschlag des Materials bei der Entstehung des Kraters entsteht. Die größeren Krater sind klar die ältesten auf der Oberfläche, da sie von vielen kleineren überdeckt sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11322] Wolken auf Titan
Beschreibung: Der größte Saturnmond, Titan, hat eine dichte Atmosphäre. Das macht ihn zum Sonderling unter allen Monden im Sonnensystem. Die Südhalbkugel erscheint heller als der Äquator und der dunkle Streifen am Nordpol. Diese Bandstrukturen hängen vermutlich mit Wolken in der Titanatmosphäre zusammen.
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Titel:[11323] Dunst in der oberen Atmosphäre
Beschreibung: Titan hat viel Dunst in der oberen Atmosphäre, wie dieses farbverstärkte Bild von Voyager 1 zeigt. Der blaue Dunst verschmilzt mit der dunkleren Wolkenschicht um den Nordpol. Titans dicke Wolken sind mit Sicherheit dichter als alle Wolken auf Mars und vermutlich sogar dichter als die Wolken auf der Erde. Die Huygens-Kapsel der Cassini-Huygens-Mission soll 2004 die Atmosphäre Titans genauer analysieren.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11324] Dunst über Titan
Beschreibung: Falschfarbenbilder zeigen Dunstschichten über der Titanoberfläche. Die obere Titanatmosphäre erscheint orange. Die blauen Schichten sind dünner Dunst über der Oberfläche mit Abständen von 200, 375 und 500 km.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11325] Titans Nachtseite
Beschreibung: Diese Weitwinkelaufnahme der Nachtseite Titans zeigt die ausgedehnte Atmosphäre. Der helle orange Ring kommt durch das Streuen des einfallenden Sonnenlichts zu Stande. Die Spuren von blauer Farbe am äußeren Ring deuten auf Streuung an weniger als einen Tausendstel Millimeter großen Teilchen hin, die sich einige hundert Kilometer über der Hauptschicht der Wolken befinden.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11326] Titanoberfläche
Beschreibung: Im Infrarotbereich kann man in die dichte Dunst- und Wolkenschicht des Mondes eindringen und Strukturen seiner Oberfläche erkennen. Diese Oberflächenmerkmale verraten sich durch unterschiedliches Reflexionsvermögen - beobachtet wurde eine volle Rotation von 16 Tagen. Auffallend ist eine helle Region (4.000 km Durchmesser), die etwa so groß wie Australien ist. Titan ist von besonderem Interesse, da er vermutlich der einzige weitere Körper im Sonnensystem ist, der Ozeane und Regen auf seiner Oberfläche hat.
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Bildnachweis: STScI-PRC94-55, Peter H. Smith und Mark Lemmon vom UA Lunar and Planetary Laboratory, und NASA