Titel:Die Sonne bei 171 Å
Beschreibung: Diese Sonnenaufnahme des Satelliten SOHO im Licht der Eisen-IX/X-Emissionslinie zeigt die Struktur der Sonnenatmosphäre. Das Gas in der Korona läuft entlang der Magnetfeldlinien der Sonne. Etliche Gasschleifen sind zu sehen; Regionen, in denen heißes Plasma aufsteigt und wieder zur Sonnenoberfläche zurückkehrt. Das auf dieser Aufnahme sichtbare Material hat in der unteren Korona eine Temperatur von etwa 1 Million K.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Kompositbild der Sonne bei 171 Å, 195 Å und 284 Å
Beschreibung: Durch Kombination von Aufnahmen bei unterschiedlicher Wellenlänge bekommt man eine Ansicht der Sonne in "Pseudofarben". Die Regionen der Sonnenaktivität sind klar zu erkennen. Sie liegen in Zonen, die den tropischen Breiten auf der Erde entsprechen. Beim Blick von der Erde aus sähe man an der Position dieser hellen Gegenden Sonnenflecke.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Die Sonne bei 60.000 bis 80.000 K
Beschreibung: Im Licht der Emissionslinie von Helium-II bei 304 Å zeigt sich die Granulation an der Sonnenoberfläche. Die weißen Bereiche sind die heißesten Gebiete, die roten Bereiche sind dagegen kühler. Entlang des Sonnenrandes sind zwei riesige Protuberanzen und zahllose Spikulen zu sehen.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Großer Koronaler Materieausbruch
Beschreibung: Bei einem Koronalen Materieausbruch wird Materie aus der Korona hinaus in den Weltraum geschleudert. Diese Ausbrüche haben großen Einfluß auf Stärke und Zusammensetzung des Sonnenwindes. In Zeiten hoher Sonnenaktivität kommt es bis zu zweimal täglich zu solchen Ausbrüchen.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Zeitverlauf eines Koronalen Materieausbruchs
Beschreibung: Dieses Bild ist aus drei Aufnahmen zusammengesetzt worden und zeigt den Verlauf eines Koronalen Materieausbruchs. Der Ausbruch ist im wesentlichen symmetrisch. Weiter draußen im All verbindet sich die herausgeschleuderte Materie mit dem Sonnenwind. Große Ausbrüche wie dieser ändern die Struktur des Sonnenwindes, machen ihn turbulenter und führen zu schnellen Veränderungen des Magnetfeldes. Wenn solche Störungen die Erde erreichen, können sie die Satellitenkommunikation lahmlegen und wunderbare Polarlichter erzeugen.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Sonnenprotuberanz
Beschreibung: Eine gewaltige Protuberanz steigt von der Sonnenoberfläche auf. Die weißen Gebiete sind heißer als ihre Umgebung und zugleich auch Gebiete hoher Sonnenaktivität. Außerdem sind kleinere Protuberanzen, Flares und Spikulen zu sehen.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Zwei Jahre Unterschied
Beschreibung: Diese Aufnahmen bei 171 Å zeigen, wie sehr sich die Sonne mit der Zeit verändert. Links sind keine Aktivitätsregionen auf der Sonnenoberfläche zu erkennen. Die rechte Aufnahme, die zwei Jahre später entstand, zeigt dagegen mehr als ein Dutzend aktiver Gebiete, die quer über die Sonne verlaufen, sowie einige große Protuberanzen. Der Anstieg der Sonnenaktivität folgt einem 11-Jahres-Zyklus.
Copyright:(c) ESA und NASA
Bildnachweis: Solar & Heliospheric Observatory (SOHO). SOHO ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA.

Titel:Die Röntgen-Sonne
Beschreibung: Die Sonne im Röntgenlicht, wie sie der japanische Satellit Yohkoh (auf Japanisch "Sonnenstrahl") im Bereich der weichen Röntgenstrahlung sieht. In den hellen Gebieten ist das Magnetfeld der Sonne stark genug, um das sehr heiße Gas der Korona festzuhalten. In den Polregionen ist das Magnetfeld dafür zu schwach. Die darunterliegende Oberfläche der Sonne erscheint dunkel, da sie verglichen mit dem mehr als 1 Million K heißen Gas der Korona recht kalt ist.
Copyright:(c)
Bildnachweis: Yohkoh, NASA

Titel:Ausbrechendes Filament
Beschreibung: Der Ausbruch heißen Gases von der Sonnenoberfläche ist ein sehr häufiges Ereignis. Der TRACE-Satellit hat dieses 10.000 km hohe Filament fotografiert. Das Magnetfeld der Sonne bestimmt, wie sich das Gas in dem Filament verteilt. Oft lösen sich Filamente von der Sonnenoberfläche, fallen aber gelegentlich wegen der starken Schwerkraft zur Sonne zurück. Das Gas im Filament wird von dem äußerst komplexen und sich schnell verändernden Magnetfeld der Sonne zusammengehalten. Die stärksten Ausbrüche fallen nicht zurück zur Sonne, sondern senden Teilchenströme aus, welche die Erde erreichen und Satelliten zerstören können. Ursache und Natur der Sonneneruptionen sind noch immer ein großes Forschungsthema.
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Bildnachweis: TRACE und NASA

Titel:Mosaik einer totalen Sonnenfinsternis
Beschreibung: Zu einer totalen Sonnenfinsternis kommt es, wenn der Mond genau zwischen Sonne und Erde steht - das kann nur bei Neumond geschehen. Diese 63 Aufnahmen sind im Abstand von jeweils zwei Minuten aufgenommen worden - vom ersten bis zum letzten Kontakt. Das Mosaik zeigt, wie die Sonne langsam vom Mond bedeckt wird.
Copyright:(c) Fred Espenak
Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:Diamant-Ring
Beschreibung: Eines der schönsten Phänomene während einer Sonnenfinsternis ist der Diamant-Ring. Er ist die letzte Stufe eines als Bailey's Perlen bekannten Phänomens. Wenn der Mond schon fast die komplette Sonnenscheibe bedeckt, erreicht uns Sonnenlicht gerade noch durch die Täler am Mondrand. Einen Diamant-Ring gibt es nicht bei jeder Finsternis - und er dauert stets nur ein paar Sekunden. Im allerletzten Moment scheint das Sonnenlicht nur noch durch ein Mondtal - es kommt zum wunderbaren Diamant-Ring-Effekt.
Copyright:(c) Fred Espenak
Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:Finsternis aus großer Höhe
Beschreibung: Aus 10.000 m Höhe hat man eine andere Perspektive auf eine Finsternis. Diese Aufnahme zeigt die Sonne während der Totalität. Der dunkle Bereich links und rechts der Sonne entspricht dem Streifen der Totalität - wer in diesem Bereich steht, sieht eine vollständig verfinsterte Sonne. In den hellen Regionen an der Seite ist nur eine partielle Finsternis zu sehen.
Copyright:(c) Fred Espenak
Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:Finsternis Schritt für Schritt
Beschreibung: Ein weiterer Blick auf eine Sonnenfinsternis in vielen Zeitschritten. Diese 1994 in Bolivien aufgenommenen Bilder lassen erkennen, wie hell die Sonnenkorona bei der Totalität erscheint und wie dunkel der Himmel wird, so daß man Sterne und Planeten mitten am Tag sehen kann.
Copyright:(c) Fred Espenak
Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:Totale Sonnenfinsternis 1990
Beschreibung: Diese wunderbare Kompositaufnahme läßt während der Totalität Details sowohl in der Korona als auch auf der Sonnenoberfläche erkennen. Die roten Flecken sind von der Sonnenoberfläche aufsteigendes Gas. Die besondere Struktur der Korona wird vom starken Magnetfeld der Sonne verursacht.
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Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:Sonnenkorona
Beschreibung: Diese Aufnahme der total verfinsterten Sonne zeigt eine andere Form der Sonnenkorona. Die Sonnenkorona ändert sich mit der Sonnenaktivität. 1973, als diese Aufnahme entstand, war die Sonne fast in der Mitte ihres 11-Jahres-Zyklus und somit nicht besonders aktiv.
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Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:Sonnenatmosphäre
Beschreibung: Die Sonnenatmosphäre ist ein sehr dynamischer Ort, wie dieses 1999 aufgenommene Bild zeigt. Eine große Protuberanz löst sich gerade von der Sonnenoberfläche.
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Bildnachweis: Fred Espenak

Titel:[10217] Ringförmige Finsternis
Beschreibung: Zu einer Sonnenfinsternis kommt es, wenn der Mond genau zwischen Erde und Sonne steht. Ist der Mond dabei gerade nahe an seinem erdfernsten Bahnpunkt, kommt es nur zu einer ringförmigen Finsternis. Der Mond bedeckt einen Großteil der Sonnenscheibe; allerdings bleibt ein Ring der Sonne zu sehen. Bei solchen Finsternissen können die Astronomen Änderungen im Durchmesser der Sonne messen (denn die Größe des Mondes ist ja bekannt und ändert sich nicht).
Copyright:(c) Fred Espenak
Bildnachweis: Fred Espenak