Titel:[11401] Uranus
Beschreibung: Voyager 2-Bilder von Uranus. Links ist Uranus so dargestellt, wie man ihn mit bloßem Auge sähe. Das rechte Bild ist farbverstärkt, um die feinen Farb- und Helligkeitskontraste in der Polarregion des Planeten zu zeigen. Das blaugrüne Aussehen kommt vom Methan in der Atmosphäre, das rotes Licht absorbiert. Die Bandstrukturen im verstärkten Bild sind natürlichen Ursprungs, wenn auch hier übertrieben dargestellt. Der dunkle Polfleck könnte von einer Dunstschicht über dem Pol kommen, die UV-Licht produziert, das mit dem Methan in der Atmosphäre reagiert.
Copyright:(c) Public Domain
Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11402] Dünne Uranussichel
Beschreibung: Die dünne Sichel des Uranus unter einem Winkel von 153°, als der Planet fast genau zwischen Raumsonde (Voyager 2) und Sonne stand. Selbst hier zeigt der Planet seine charakteristische blaugrüne Farbe. Der weiße Rand kommt vom Dunst in der hohen Atmosphäre.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11403] Wolken auf Uranus
Beschreibung: Diese beiden Falschfarbenaufnahmen von Uranus hat das Hubble-Weltraumteleskop im Abstand von 90 Minuten gemacht. Die blauen Bereiche liegen am tiefsten - am Äquator ist die Atmosphäre recht klar. Grüne Bereiche sind eine klare Atmosphäre, in der es keine Wolken, aber leichten Dunst gibt. Rot kommt durch Absorption von Wasserstoff. Beide Bilder zeigen einige Wolken, deren Bewegung sich gut verfolgen läßt. Zudem sind acht der zehn kleinen Uranusmonde zu sehen. Sie sind zwischen 40 km (Bianca) und 150 km (Puck) groß.
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Bildnachweis: STScI-PRC97-36A, Erich Karkoschka (University of Arizona), NASA

Titel:[11404] Uranusatmosphäre
Beschreibung: Dieses Bild des Hubble-Weltraumteleskops zeigt drei Schichten in der Uranusatmosphäre. Der dünne violette Ring ist leichter Dunst in großer Höhe. Der gelbe Bereich im unteren Bildteil ist ebenfalls eine Dunstschicht. Die tiefsten Schichten, blau im oberen Bildteil, zeigen eine klarere Atmosphäre. Die Ringe um Uranus erscheinen erst nach weiterer Bildbearbeitung so detailreich und hell.
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Bildnachweis: STScI-PRC96-15, Erich Karkoschka (University of Arizona), und NASA

Titel:[11405] Ringe und Monde
Beschreibung: "Schäferhund-Monde" werden so genannt, weil ihre Anziehungskraft die klaren Ringstrukturen aufrechterhält. Hier die "Schäferhund-Monde" des hellen Epsilon-Rings, Cordelia (1986U7) und Ophelia (1986U8), in einer Voyager 2-Aufnahme. Der dunkle Rand des Ringes ist ein durch die Bildbearbeitung entstandenes Artefakt. Die Ringe sind zwischen etwa 100 km im Epsilon-Ring und nur einigen Kilometern bei anderen Ringen breit. Die beiden Monde verhindern eine weitere Ausdehnung der Ringe.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11406] Ringsystem
Beschreibung: Diese Gegenlichtaufnahme von Voyager 2 zeigt die gleichmäßige Verteilung der Staubteilchen im Ringsystem des Uranus. Dieser Staub ist von einem anderen Blickwinkel aus nicht zu sehen.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11407] Neue Uranusmonde
Beschreibung: Voyager 2 hat bei Uranus etliche neue Monde entdeckt. Diese drei liegen alle außerhalb der bekannten Ringe des Uranus. Der größte Mond auf diesem Bild, 1986U1, hat etwa 90 km Durchmesser und läuft in 12 Stunden um Uranus. Diese Monde sind so klein und schwach, daß erst lang belichtete Aufnahmen sie zeigen - die Monde erscheinen dann leicht verschmiert.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11509] Umbriel
Beschreibung: Ein Blick von Voyager 2 auf die Südhalbkugel von Umbriel - die Auflösung liegt bei etwa 10 km. Umbriel ist der dunkelste Monde im Uranussystem und reflektiert nur 16% des einfallenden Sonnenlichts. Umbriel hat ebenfalls die wenigste geologische Aktivität aller Uranusmonde. Die auffallendste Struktur auf diesem Bild ist der helle Ring oben. Er hat etwa 140 km Durchmesser und liegt nahe dem Äquator. Die Ursache ist unklar, aber es könnte sich um Reif an einem Einschlagskrater handeln.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11512] Oberon
Beschreibung: Ein Farbkomposit des äußersten Uranusmondes Oberon. Die Auflösung liegt bei etwa 12 km. Man erkennt viele Einschlagskrater auf der eisigen Oberfläche, die von hellen Strahlen umgeben sind. Der Krater in der Mitte von Oberon hat einen hellen Zentralberg und einen teilweise von dunklem Material bedeckten Boden. Vermutlich ist das eisiges, kohlenstoffhaltiges Material, das nach der Entstehung des Kraters dorthin gelangt ist. Unten links am Mondrand ist eine auffällige Bergspitze zu sehen, die 6 km über die umgebende Oberfläche aufragt.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11501] Miranda
Beschreibung: Dieses Mosaik von Miranda wrde aus Voyager 2-Fotos zusammengesetzt. Bei dieser hohen Auflösung erkennt man viele, sehr unterschiedliche geologische Regionen - Bergketten, Täler und viele hell reflektierende Bereiche. Das Bild wurde auf den Südpol zentriert.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11502] Ansicht des Südpols
Beschreibung: Die beste Voyager 2-Aufnahme von Miranda zeigt die Südhalbkugel des Mondes und zwei unterschiedliche Geländetypen. Das stark verkraterte Gelände ist sehr alt. Das sehr komplexe jüngere Gelände enthält helle und dunkle Bänder, Einschläge und Bergketten.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11503] Mosaik mit hoher Auflösung
Beschreibung: Miranda ist ein Mond mittlerer Größe (500 km Durchmesser), enthält aber viele Geländeformen. Diese Aufnahmen gehören zu de detailreichsten, die je von einer anderen Welt gemacht wurden. Bergketten und Täler einer Gegend werden von der Grenze einer anderen Gegend abgeschnitten. Einige Bereiche zeigen sehr große Steilhänge, die 0,5 bis 3 km hoch sind.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11504] Zerfurchte Oberfläche
Beschreibung: Auf dieser Voyager 2-Nahaufnahme des Mondes Miranda erkennt man eine Vielzahl von Oberflächenstrukturen, darunter ungewöhnlich verwinkelte Strukturen und viele Einschlagskrater. Wissenschaftler rätseln noch, wie so komplexes Gelände entstehen kann.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11505] Brüche, Rillen und Krater
Beschreibung: Dieses hoch aufgelöste Bild (Strukturen bis 600 sichtbar) zeigt eine Vielzahl von Geländeformationen, wie Rillen, Krater und Bereich, die unterschiedlich stark das Licht reflektieren. Die Gräben und Tröge erreichen Tiefen von einigen Kilometern. Miranda muß eine lange und komplexe geologische Vergangenheit haben.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11506] Ariel bei der dichtesten Annäherung
Beschreibung: Der Uranusmond Ariel hat 1.300 km Durchmesser. Der komplexe Anblick seiner Oberfläche läßt vermuten, daß eine Reihe von geologischen Prozessen stattgefunden haben. Die vielen Krater zeigen, daß der Mond einem langen Bombardement ausgesetzt war. Zudem sind lange gerade Rillen, Spuren tektonischer Aktivität, und glattere Bereiche sichtbar, in denen mit der Zeit Material abgelagert wurde.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11507] Arieloberfläche
Beschreibung: Ein Mosaik aus vier Aufnahmen zeigt die meisten Details auf Ariel. Der Mond hat etwa 1.300 km Durchmesser. Ein Großteil der Oberfläche ist von kleinen Kratern mit 5 bis 10 km Durchmesser übersät. Zudem gibt es viele Täler und Steilhänge. Das größte Grabensystem, nahe der Tag-Nacht-Linie, ist ebenso wie das glatte Gelände in der Mitte teilweise mit jüngerem Material aufgefüllt worden.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11508] Farbaufnahme von Ariel
Beschreibung: Ein Farbmosaik des Uranusmondes Ariel. Die Auflösung beträgt etwa 3 km. Der größte Teil des Geländes ist von Kratern übersät und von Rissen und Tälern durchzogen. Einige der größten Täler sind mit jüngerem Material angefüllt, das weniger stark verkratert ist.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11510] Titania
Beschreibung: Gesamtansicht von Titania mit einer Auflösung von 9 km. Es sind viele kreisförmige Senken zu erkennen, die vermutlich mit Einschlagskratern zusammenhängen. Andere helle Bereiche zeigen Strahlen und sind vermutlich sehr junge Einschlagsstrukturen. Die geraden Tröge sind gehen möglicherweise auf tektonische Aktivität zurück.
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Bildnachweis: NASA/JPL

Titel:[11511] Titania bei hoher Auflösung
Beschreibung: Die Aufnahme von Titania (Durchmesser 1.600 km) mit der besten Auflösung. Auf der Oberfläche gibt es viele Krater unterschiedlicher Größe. Die markanten Verwerfungsgräben sind mehr als 1 500 Kilometer lang und bis zu 75 km breit.
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Bildnachweis: NASA/JPL